
Treppe
Rahlstiege
Die dreiarmige Rahlstiege verbindet die Rahlgasse mit der höher gelegenen Mariahilfer Straße. Den oberen Abschluss markiert der historische Gänsemädchenbrunnen.
Mit ihrer symmetrischen, dreiarmigen Anlage macht die Rahlstiege einen deutlichen Geländeversprung mitten in Mariahilf sichtbar. Die 1870 fertiggestellte Freitreppe entstand im Zuge der Wiener Stadterweiterung und ersetzte eine ältere Treppenverbindung, die an dieser Stelle bereits im 18. Jahrhundert bestand. Balustraden und der 1886 hier aufgestellte Gänsemädchenbrunnen geben dem Übergang einen repräsentativen Charakter. So verbindet die Stiege alltägliche Fußroute, historisches Stadtmobiliar und die Topografie des Bezirks auf engem Raum.
Was dieses Objekt besonders macht
Der Gänsemädchenbrunnen stand zunächst ab 1866 am damaligen Geflügelmarkt auf der Brandstätte. Nach einer Zwischenstation vor der Mariahilfer Kirche wurde er 1886 an das obere Ende der Rahlstiege versetzt.
Geschichtlicher Hintergrund
Die heutige Rahlstiege wurde 1870 nach einem Entwurf des Wiener Stadtbauamts fertiggestellt. Ihr Name folgt der 1866 nach dem Maler Carl Rahl benannten Rahlgasse; 1985 und 1986 ließ die Stadt Wien die Anlage renovieren.
Darauf lohnt sich ein Blick
Am oberen Ende lohnt sich ein genauer Blick auf die Figur und die Gänse des Brunnens. Am Fuß der Stiege steht außerdem die 2007 enthüllte Gerngross-Säule von Franz West.
Hier findest du die Rahlstiege
Rahlstiege, Wien
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