
Park
Stadtpark
Wiens erster kommunaler Park verbindet geschwungene Wege und offene Wiesen mit einer ungewöhnlich dichten Folge von Musikerdenkmälern. Sein bekanntestes Motiv ist die vergoldete Figur Johann Strauss’ vor einem Marmorrelief.
Im Stadtpark wird die Wiener Musikgeschichte beinahe zu einer eigenen Parklandschaft: Zwischen alten Gehölzen und Blumenbeeten stehen Denkmäler für Johann Strauss, Franz Schubert, Anton Bruckner und weitere Künstler. Der 1862 eröffnete Park reicht über den Wienfluss vom 1. in den 3. Bezirk und verbindet Ringstraße, Kursalon und Wienflusspromenade. Geschwungene Wege, freie Wiesenräume und gezielt gesetzte Blickachsen folgen dem Charakter eines englischen Landschaftsparks. Jugendstilelemente am Wienfluss und der im Stil der italienischen Renaissance errichtete Kursalon ergänzen die gärtnerische Gestaltung.
Was dieses Objekt besonders macht
Der Stadtpark besitzt mehr Denkmäler und Skulpturen als jeder andere Wiener Park. Besonders bekannt ist Edmund Hellmers 1921 enthülltes Johann-Strauss-Denkmal, dessen Bronzefigur seit 1991 wieder vergoldet ist.
Geschichtlicher Hintergrund
Der Park entstand nach Plänen des Landschaftsmalers Joseph Selleny und des Stadtgärtners Rudolph Siebeck auf Flächen des ehemaligen Wasserglacis. Der links des Wienflusses gelegene Teil wurde am 21. August 1862 als erste kommunale Parkanlage Wiens eröffnet; 1863 folgte der Kinderpark am gegenüberliegenden Ufer. Der Kursalon wurde zwischen 1865 und 1867 nach Plänen von Johann Garben errichtet. Die um 1906 ausgeführte Wienflussverbauung von Friedrich Ohmann und Josef Hackhofer brachte markante Jugendstilelemente hinzu.
Darauf lohnt sich ein Blick
Neben dem Strauss-Denkmal lohnen der Blick auf den Kursalon, das Schubert-Denkmal und die Jugendstilgestaltung entlang des Wienflusses besondere Aufmerksamkeit.
Hier findest du den Stadtpark
Stadtpark, Wien
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