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Fotografiert vom Joggel
Treppe

Strudlhofstiege

Geschwungene Treppenläufe, grüne Geländer und zwei Brunnen machen die Strudlhofstiege zu einem der markantesten Jugendstilorte Wiens. Die Anlage verbindet im Alsergrund auf kunstvolle Weise einen Höhenunterschied von rund elf Metern.
Die Strudlhofstiege verwandelt eine praktische Wegeverbindung in eine sorgfältig komponierte Abfolge aus Treppen, Rampen, Terrassen und Brunnen. Geschwungene Läufe, schmiedeeiserne Brüstungsgitter und Laternen gliedern die Anlage, während Mannersdorfer Kalkstein für ein einheitliches Erscheinungsbild sorgt. Entworfen wurde sie vom städtischen Bautechniker Theodor Johann Jaeger und 1910 eröffnet. Zusätzliche Bekanntheit erhielt der Ort durch Heimito von Doderers 1951 erschienenen Roman „Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre“.

Was dieses Objekt besonders macht

Die komplexe, annähernd symmetrische Wegeführung verbindet 58 Stufen und mehrere Rampen mit zwei Brunnenanlagen. Zu deren Details gehören eine Kopfmaske und ein Fischmaul als Wasserspeier sowie eine mosaikverkleidete Nische.

Geschichtlicher Hintergrund

Die Stiege wurde nach einem Entwurf von Theodor Johann Jaeger aus dem Wiener Stadtbauamt errichtet und am 29. November 1910 zur Benutzung freigegeben. Ihr Name erinnert an den Maler Peter von Strudel, der 1690 in der Nähe den Strudelhof mit einer privaten Kunstschule gründete. Durch Heimito von Doderers gleichnamigen Roman wurde die Treppenanlage auch zu einem literarischen Schauplatz.

Darauf lohnt sich ein Blick

Auf die unterschiedlichen Wasserspeier, die Mosaikdetails am kleineren Brunnen, die schmiedeeisernen Geländer und den Wechsel zwischen geraden Rampen und geschwungenen Treppenläufen achten.

Hier findest du die Strudlhofstiege

Strudlhofstiege, Wien, Österreich

Teile dieses Inhalts wurden mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.