Zum Inhalt springen
Menü
Fotografiert vom Joggel

Schloss Belvedere

Das Belvedere verbindet zwei barocke Schlösser über einen streng gegliederten Terrassengarten zu einer einzigen, auf Wien ausgerichteten Anlage. Architektur, Gartenkunst und Blickachsen sind hier nicht voneinander zu trennen.
Die eigentliche Stärke des Belvedere liegt im Zusammenspiel von Oberem und Unterem Schloss, Garten, Wasserbecken, Kaskaden und Skulpturen. Johann Lucas von Hildebrandt entwarf die Sommerresidenz für Prinz Eugen von Savoyen; Dominique Girard gestaltete den Garten nach französischem Vorbild. Das Untere Belvedere diente vor allem als Wohnschloss, während das 1723 vollendete Obere Belvedere den repräsentativen Abschluss der ansteigenden Anlage bildet. Später wurde das Ensemble zum Museum und zum historischen Schauplatz: 1777 öffnete im Oberen Belvedere die kaiserliche Gemäldegalerie, 1955 wurde dort der Österreichische Staatsvertrag unterzeichnet.

Was dieses Objekt besonders macht

Die ansteigende Gartenachse verbindet die beiden Schlösser nicht nur räumlich: Terrassen, Kaskaden und Becken inszenieren den Weg vom ehemaligen Wohnschloss zum repräsentativen Oberen Belvedere und öffnen zugleich den Blick über Wien.

Geschichtlicher Hintergrund

Prinz Eugen von Savoyen ließ die Anlage im frühen 18. Jahrhundert als Sommerresidenz errichten. Das Untere Belvedere entstand ab 1712, der Garten war 1718 weitgehend fertiggestellt, das Obere Belvedere folgte von 1717 bis 1723. Maria Theresia erwarb das Ensemble 1752; 1777 wurde die kaiserliche Gemäldegalerie im Oberen Belvedere öffentlich zugänglich.

Darauf lohnt sich ein Blick

Auf der Gartenachse verändern sich mit jeder Terrasse die Proportionen der Schlösser und die Sicht auf Wien. Beachtung verdienen außerdem die Sphingen am Oberen Belvedere, die Skulpturen entlang der Kaskaden und das Spiegelbild des Schlosses im großen Becken.

Hier findest du Schloss Belvedere

Teile dieses Inhalts wurden mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.