
Gebäude
Palmenhaus Schönbrunn
Die geschwungene Eisen-Glas-Konstruktion zählt zu den markantesten Bauten im Schönbrunner Schlosspark. Drei miteinander verbundene Pavillons beherbergen Pflanzen in unterschiedlichen Klimazonen.
Seine Größe verbindet das Palmenhaus mit einer überraschend leichten, fast rhythmischen Form. Konvexe und konkave Glasflächen folgen dem außen liegenden Eisengerippe und gliedern den 113 Meter langen Bau in einen hohen Mittelpavillon und zwei Seitenpavillons. Im Inneren verteilen sich die Sammlungen auf Kalthaus, temperierten Bereich und Tropenhaus. Damit ist das Gebäude zugleich botanischer Schauraum und ein anschauliches Zeugnis der Eisen-Glas-Architektur des späten 19. Jahrhunderts.
Was dieses Objekt besonders macht
Das Palmenhaus gilt als das letzte und größte erhaltene Bauwerk seiner Art auf dem europäischen Kontinent. Sein 28 Meter hoher Mittelpavillon und die beiden etwas niedrigeren Seitenpavillons bilden drei getrennte Klimazonen.
Geschichtlicher Hintergrund
Das Große Palmenhaus entstand 1881 und 1882 nach Plänen von Franz Xaver Segenschmid. Es ersetzte Teile des 1753 angelegten Holländisch-botanischen Gartens und diente der Unterbringung der umfangreichen Pflanzensammlungen des Kaiserhauses.
Darauf lohnt sich ein Blick
Besonders deutlich wird die Konstruktion an den außen liegenden Eisenträgern: Die eingesetzten Glasflächen folgen ihren wechselnden konkaven und konvexen Linien.
Praktische Informationen
Aufenthaltsdauer
30 Min.
Hier findest du Palmenhaus Schönbrunn
Palmenhaus im Schlossgarten von Schönbrunn, Wien
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