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Fotografiert vom Joggel
Sakralbau

Friedhofskirche zum heiligen Karl Borromäus

Die Kuppelkirche bildet den architektonischen Mittelpunkt des Wiener Zentralfriedhofs. Max Hegele verband hier monumentale Wirkung mit einer nahezu vollständig erhaltenen Jugendstilausstattung.
Vom Hauptportal des Zentralfriedhofs führt die zentrale Achse direkt auf die mächtige Kuppel der Kirche zu. Max Hegele entwarf nicht nur den Sakralbau, sondern auch sein Zusammenspiel mit Portal, Aufbahrungshallen, Arkaden und Kolumbarien. Im Inneren prägen geometrische Jugendstilformen, Mosaiken und farbige Glasfenster den zentralisierten Raum. Unter der Kirche liegt die Gruft des früheren Wiener Bürgermeisters Karl Lueger, weshalb der Bau auch als Luegerkirche bekannt ist.

Was dieses Objekt besonders macht

Die Kirche ist Teil einer konsequent angelegten Gesamtkomposition: Tor 2, Hauptachse, Aufbahrungshallen, Gruftarkaden und Kuppelbau bilden ein zusammenhängendes Friedhofsensemble. Ihre weitgehend erhaltene Innenausstattung macht sie zu einem bedeutenden österreichischen Sakralbau des Jugendstils.

Geschichtlicher Hintergrund

Die Kirche wurde nach Plänen von Max Hegele zwischen 1907 beziehungsweise 1908 und 1910 errichtet und 1911 dem heiligen Karl Borromäus geweiht. Im Zweiten Weltkrieg wurden Dach, Kuppelmosaiken und ein Glasfenster beschädigt. Nach einer umfassenden Sanierung von 1995 bis 2000 wurde sie wiedereröffnet.

Darauf lohnt sich ein Blick

Im Inneren lohnen besonders die Kuppelmosaiken, die geometrischen Ornamente und die erhaltenen Jugendstilfenster einen genauen Blick. Die unter dem Bau gelegene Gruft Karl Luegers ist Teil der historischen Bedeutung der Kirche.

Hier findest du den Friedhofskirche zum heiligen Karl Borromäus

Friedhofskirche zum heiligen Karl Borromäus, Wien, Österreich

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