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Fotografiert vom Joggel
Sakralbau

Karlskirche

Die Karlskirche verbindet eine mächtige Barockkuppel mit zwei reliefgeschmückten Säulen, die an antike Triumphsäulen erinnern. Diese ungewöhnliche Komposition macht sie zu einem der markantesten Bauwerke Wiens.
Portikus, Triumphbogenmotive, hohe Säulen und die weit gespannte Kuppel fügen sich zu einer Fassade, die verschiedene historische Architekturtraditionen miteinander verbindet. Johann Bernhard Fischer von Erlach entwarf die Kirche; nach seinem Tod führte sein Sohn Joseph Emanuel den Bau mit Änderungen weiter. Im Inneren lenken monumentale Pilaster und das Kuppelfresko von Johann Michael Rottmayr den Blick nach oben. Die beiden Säulen vor der Kirche erzählen in spiralförmig angeordneten Reliefs aus dem Leben des heiligen Karl Borromäus.

Was dieses Objekt besonders macht

Besonders eigenständig ist die Verbindung eines tempelartigen Portikus mit zwei 47 Meter hohen, reliefgeschmückten Säulen und einer barocken Kuppel. Die Architektur greift dabei unter anderem römisch-antike, byzantinische und weitere östliche Formen auf.

Geschichtlicher Hintergrund

Kaiser Karl VI. gelobte während der Wiener Pest von 1713 den Bau einer Kirche zu Ehren des Pestheiligen Karl Borromäus. Der Grundstein wurde 1716 gelegt; nach dem Tod Johann Bernhard Fischer von Erlachs im Jahr 1723 übernahm sein Sohn Joseph Emanuel die Ausführung. Am 28. Oktober 1737 wurde die Karlskirche geweiht.

Darauf lohnt sich ein Blick

An den spiralförmigen Reliefs der beiden großen Säulen lassen sich Szenen aus dem Leben und Wirken Karl Borromäus’ verfolgen. Im Inneren gehört Rottmayrs Darstellung des Heiligen, der um das Ende der Pest bittet, zu den zentralen Motiven des Kuppelfreskos.

Praktische Informationen

Aufenthaltsdauer

45 Min.

Hier findest du Karlskirche

Karlskirche, Wien, Österreich

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