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Fotografiert vom Joggel
Straße

Kleeblattgasse

Die kurze Gasse in der Wiener Innenstadt trägt die Erinnerung an ein altes Hauszeichen im Namen. Zugleich verweist ihre frühere Bezeichnung auf die Pfeilschnitzer, die hier im Mittelalter arbeiteten.
In der Kleeblattgasse lassen sich mehrere Schichten Wiener Stadtgeschichte auf engem Raum ablesen. Im Mittelalter war sie als Arbeitsort der Pfeilschnitzer bekannt; später hieß sie Ofenlochgasse. Ihren heutigen Namen erhielt sie 1863 nach dem Kleeblatthaus an der Ecke zur Tuchlauben. Dessen steinernes Kleeblatt war zunächst ein Hauszeichen und wurde schließlich zum Namensgeber der ganzen Gasse.

Was dieses Objekt besonders macht

Der Straßenname geht nicht unmittelbar auf die Pflanze zurück, sondern auf das Kleeblatthaus und dessen steinernes Hauszeichen. Das erhaltene Wohn- und Geschäftshaus Tuchlauben 11/Kleeblattgasse 2 wurde 1837 nach Plänen von Josef Kornhäusel errichtet und später verändert.

Geschichtlicher Hintergrund

Die Gasse ist seit dem 14. Jahrhundert unter wechselnden Bezeichnungen belegt, darunter „Bei den Pfeilschnitzern“, „Pfeilschnitzerstraße“ und später „Ofenlochgasse“. 1863 wurde sie nach dem Kleeblatthaus in Kleeblattgasse umbenannt. Der Hausname wird mit Hanns Kleplat dem Älteren verbunden, der das Vorgängergebäude spätestens 1539 besaß.

Darauf lohnt sich ein Blick

Am Eckhaus Tuchlauben 11/Kleeblattgasse 2 erinnert ein Kleeblattrelief an das historische Hauszeichen und die Herkunft des Gassennamens.

Hier findest du Kleeblattgasse

Kleeblattgasse, Wien, Österreich

Teile dieses Inhalts wurden mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.