
Straße
Griechengasse
Die schmale Griechengasse bewahrt auf wenigen Metern die Erinnerung an Wiens historisches Griechenviertel. Stufen, Schwibbogen und alte Hausfronten machen sie zu einer ungewöhnlichen Verbindung zwischen Fleischmarkt und Hafnersteig.
Hier wird die Geschichte der griechischen Kaufleute sichtbar, die das Viertel um den Fleischmarkt über Jahrhunderte prägten. Die kurze Gasse führt durch einen Schwibbogen und über ein deutliches Gefälle zum Hafnersteig. An ihr liegen historische Bauten wie der Steyrerhof; unmittelbar benachbart sind das Griechenbeisl und die griechisch-orthodoxen Kirchen des Viertels. So verbindet die Griechengasse Stadtgeschichte mit einer für die Wiener Altstadt ungewöhnlich engen und vielschichtigen Raumfolge.
Was dieses Objekt besonders macht
Kennzeichnend sind der enge Durchgang mit Schwibbogen, die Stufen zum tiefer gelegenen Hafnersteig und die restaurierte, aus mehreren älteren Bauteilen hervorgegangene Fassade des Steyrerhofs.
Geschichtlicher Hintergrund
Die Gasse erhielt 1862 ihren heutigen Namen nach den griechischen Kaufleuten, die sich rund um den Fleischmarkt niedergelassen hatten. Zuvor hieß sie unter anderem Krongasse. Ihre Umgebung entwickelte sich seit dem späten 17. und besonders im 18. Jahrhundert zu einem Zentrum griechischer Handels- und Gemeindegeschichte in Wien.
Darauf lohnt sich ein Blick
Auf den Schwibbogen am Zugang vom Fleischmarkt, die Stufenanlage und die gegliederte Fassade des Steyrerhofs achten.
Hier findest du Griechengasse
Griechengasse, Wien
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