
Konzerthaus
Wiener Musikverein
Der Wiener Musikverein verbindet die tempelartige Architektur Theophil Hansens mit einem der bekanntesten Konzertsäle der Welt. Sein Goldener Saal prägt durch das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker auch international das Bild der Musikstadt Wien.
Im Goldenen Saal kommen Architektur und Konzertbetrieb ungewöhnlich geschlossen zusammen: vergoldeter Dekor, antikisierende Figuren und ein reich gestalteter Plafond bilden den Rahmen für seine viel gerühmte Akustik. Theophil Hansen entwarf das Gebäude im historistischen Stil und orientierte seine Fassade mit Säulen, Giebel und Reliefs an einem antiken Tempel. Neben dem Großen Saal gehören der intimere Brahms-Saal und mehrere moderne Säle zum Haus. Der Musikverein ist damit nicht nur ein Wahrzeichen der Wiener Klassiktradition, sondern weiterhin ein intensiv genutztes Konzerthaus.
Was dieses Objekt besonders macht
Der Große Saal, meist Goldener Saal genannt, ist zugleich für seine Akustik und seine historistische Ausstattung berühmt. Weltweit sichtbar wird er jedes Jahr als Schauplatz des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker.
Geschichtlicher Hintergrund
Das von Theophil Hansen entworfene Musikvereinsgebäude entstand zwischen 1866 und 1870 und wurde am 6. Januar 1870 eröffnet. Bauherrin und bis heute Eigentümerin ist die 1812 gegründete Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.
Darauf lohnt sich ein Blick
An der Fassade fallen die tempelartige Gliederung, der Giebel und der skulpturale Schmuck auf. Im Goldenen Saal lohnen besonders der Plafond mit Apollo und den Musen sowie die als weibliche Figuren gestalteten Säulen einen genauen Blick.
Hier findest du das Wiener Musikverein
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