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Fotografiert vom Joggel
U-Bahn-Station

Lehel

Weiße Aluminiumflächen, lange Lichtbänder und skulpturale Reliefs machen den U‑Bahnhof Lehel zu einem hellen Kunstraum tief unter der Münchner Innenstadt. Die Gestaltung nimmt direkten Bezug auf die Museen der Umgebung.
Das prägende Motiv des Bahnhofs sind weiß lackierte Aluminiumabgüsse von Plastiken aus den umliegenden Museen. Sie sitzen als Reliefs an den hell verkleideten Wänden; in den Querschlägen ergänzen Vitrinen das Konzept. Weil die Strecke kurz darauf die Isar unterquert, liegt die Station vergleichsweise tief und besteht aus zwei getrennten Bahnsteigröhren. Entworfen wurde sie vom städtischen U‑Bahn-Referat mit Brückner & Partner, die künstlerische Gestaltung stammt von Peter Frese.

Was dieses Objekt besonders macht

Die Reliefs übertragen Exponate aus benachbarten Museen in den U‑Bahnhof und verbinden den alltäglichen Verkehrsraum mit dem Kulturstandort Lehel.

Geschichtlicher Hintergrund

Der U‑Bahnhof wurde am 27. Oktober 1988 eröffnet. Seine tiefe Lage und die beiden bergmännisch gebauten Bahnsteigröhren ergaben sich aus der dichten historischen Bebauung und der nahen Unterquerung der Isar.

Darauf lohnt sich ein Blick

Auf die Reliefabgüsse entlang der Bahnsteige und die Vitrinen in den Querschlägen achten.

Hier findest du Lehel

Lehel, München

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