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Fotografiert vom Joggel
U-Bahn-Station

Hasenbergl

Ein blattförmiges Deckensegel und reflektierende Glaswände geben dem U-Bahnhof Hasenbergl eine ungewöhnlich helle, fast schwebende Raumwirkung. Die stützenlose Bahnsteighalle gehört zu den markanter gestalteten Stationen im Münchner Norden.
Das stärkste Element schwebt über dem Bahnsteig: ein blatt- beziehungsweise linsenförmiger Reflektor aus perlmuttfarbenen Metallpaneelen vor dunkelblauem Hintergrund. Lichtbänder unter der Konstruktion leuchten die Halle indirekt aus, während große Glaspaneele mit eingelegtem Glasgespinst an den Seitenwänden zusätzliche Spiegelungen erzeugen. Treppen, verglaste Galerien und Sperrengeschosse sind räumlich eng verbunden und ermöglichen weite Durchblicke ohne störende Stützen. Der geometrisch verlegte Granitboden setzt einen nüchternen Kontrast zur schimmernden Decken- und Wandgestaltung.

Was dieses Objekt besonders macht

Charakteristisch ist die große Reflektorkonstruktion über dem Bahnsteig. Zusammen mit den Lichtbändern und den gläsernen Hintergleiswänden verteilt sie das Licht im gesamten stützenlosen Raum.

Geschichtlicher Hintergrund

Der U-Bahnhof Hasenbergl wurde am 26. Oktober 1996 mit der Verlängerung der U2 nach Feldmoching eröffnet. Die Gestaltung stammt vom Architekturbüro Braun, Hesselberger und Partner in Zusammenarbeit mit dem Münchner U-Bahn-Referat; die Lichtplanung übernahm Lichtdesign Kramer.

Darauf lohnt sich ein Blick

Auf die wechselnden Spiegelungen in den Glaspaneelen, das rote Linienband an den Hintergleiswänden und die dunklen Dreiecksmuster im hellgrauen Granitboden achten.

Hier findest du Hasenbergl

Hasenbergl, München, BY, Deutschland

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