
U-Bahn-Station
Dülferstraße
Farbiges Glas, hohe Mittelstützen und eine gewölbte Decke geben der Dülferstraße einen ungewöhnlich offenen Raumeindruck. Tageslicht fällt durch Deckenöffnungen bis in den unterirdischen Bahnhof.
Die Stärke des Bahnhofs liegt im Zusammenspiel von Farbe, Raum und Tageslicht. Ricarda Dietz gestaltete die Wände mit leuchtenden Glasverkleidungen und senkrechten Farbstreifen, während die Architektur von Peter Lanz und Jürgen Rauch im östlichen Teil eine großzügige Halle mit gewölbter Decke und hohen Mittelstützen bildet. Im Westen führt ein Zwischengeschoss wie eine begehbare Galerie über den Bahnsteig. Damit gehört die Dülferstraße zu den eigenständig gestalteten Münchner U-Bahnhöfen der frühen 1990er-Jahre.
Was dieses Objekt besonders macht
Ungewöhnlich ist die wechselnde Raumstruktur: Im Westen liegen die Zugänge und eine galerieartige Zwischenebene, nach Osten öffnet sich der Bahnhof zu einer hohen Halle. Farbige Glaswände und zwei Deckenöffnungen ergänzen die Architektur.
Geschichtlicher Hintergrund
Der U-Bahnhof wurde am 20. November 1993 mit der Verlängerung der U2 vom Scheidplatz eröffnet und blieb bis zur Weiterführung nach Feldmoching am 26. Oktober 1996 nördlicher Endpunkt der Linie. Ein zusätzlicher Zugang zur Nordhaide kam 2002 hinzu, der direkte Anschluss an das Einkaufszentrum MIRA 2008.
Darauf lohnt sich ein Blick
Auf die Unterschiede zwischen dem verdichteten westlichen Bereich und der hohen Halle im Osten achten. Besonders charakteristisch sind die farbigen Glasflächen von Ricarda Dietz und die Öffnungen, durch die Tageslicht in den Bahnhof gelangt.
Hier findest du Dülferstraße
Dülferstraße, München, BY, Deutschland
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