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Fotografiert vom Joggel

Teatro Eden

Die monumentale Schaufassade des ehemaligen Cineteatro Éden gehört zu den markantesten modernistischen Akzenten an der Praça dos Restauradores. Heute wird das 1937 eröffnete Gebäude nicht mehr als Theater genutzt.
Große Fensterflächen, helle Steinverkleidungen und ein Reliefband gliedern die breite Fassade, die fast wie eine Bühne zum Platz wirkt. Der Entwurf geht wesentlich auf Cassiano Branco zurück und verbindet portugiesischen Modernismus mit Elementen des Art déco. Das Éden war jahrzehntelang eines der großen Lichtspiel- und Veranstaltungshäuser Lissabons, bevor es Ende 1989 schloss. Beim Umbau in den 1990er-Jahren entstanden ein Hotel und Gewerbeflächen; vor allem die charakteristische Außenwirkung erinnert weiterhin an die frühere Nutzung.

Was dieses Objekt besonders macht

Besonders prägnant sind die hohen, vertikal gegliederten Fenster und der Fries aus zehn Flachreliefs von Leopoldo de Almeida. Zusammen verleihen sie der breiten Fassade eine ungewöhnlich plastische, bühnenartige Wirkung.

Geschichtlicher Hintergrund

Am Standort bestand bereits ab 1914 ein Éden-Theater. Nach dessen Schließung und Abbruch entstand der heutige Bau nach einem maßgeblich von Cassiano Branco entwickelten Entwurf; eröffnet wurde er am 1. April 1937. Das Cineteatro schloss am 31. Dezember 1989 und wurde in den folgenden Jahren unter weitgehender Bewahrung der Fassadenwirkung für Hotel- und Gewerbenutzungen umgebaut.

Darauf lohnt sich ein Blick

Das Éden ist kein regulär zugängliches Theater mehr. Vom historischen Zuschauerraum blieb beim Umbau nur wenig erhalten.

Hier findest du das Teatro Eden

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liegt beiElevador de Santa JustaTechnisches Bauwerkliegt inLissabonStadt

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