
Sakralbau
Basílica da Estrela
Die weithin sichtbare Kuppel und die von zwei Glockentürmen gerahmte Fassade machen die Basílica da Estrela zu einem markanten Bau des westlichen Lissabon. Im Inneren treffen farbiger Marmor, spätbarocke Formen und neoklassizistische Klarheit aufeinander.
Die Basílica da Estrela gehört zu den bedeutenden Lissabonner Sakralbauten des späten 18. Jahrhunderts. Ihre monumentale Fassade mit reichem Skulpturenschmuck und die helle Kuppel greifen die Architektur der Anlage von Mafra auf, während im Innenraum verschiedenfarbige Marmorsorten die klare Kreuzform des Baus betonen. Königin Maria I. ließ Kirche und Karmelitinnenkloster aufgrund eines Gelübdes errichten; ihr Grabmal befindet sich im Querhaus. Besonders sehenswert ist außerdem die große Weihnachtskrippe von Machado de Castro mit Figuren aus Terrakotta und Kork.
Was dieses Objekt besonders macht
Bemerkenswert ist die Verbindung von spätem Barock und frühen neoklassizistischen Elementen. Zum künstlerischen Bestand gehört eine umfangreiche Weihnachtskrippe des Bildhauers Machado de Castro aus Terrakotta und Kork.
Geschichtlicher Hintergrund
Der Bau begann 1779 im Auftrag von Königin Maria I. und wurde bis 1790 nach Plänen von Mateus Vicente de Oliveira und Reinaldo Manuel dos Santos vollendet. Kirche und Kloster entstanden in Erfüllung eines königlichen Gelübdes. Die Basílica da Estrela ist als portugiesisches Nationalmonument geschützt.
Darauf lohnt sich ein Blick
Im Inneren auf das Grabmal Maria I., die vielfarbige Marmorverkleidung und die Arbeiten von Machado de Castro achten.
Hier findest du den Basílica da Estrela
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