
Campo Pequeno
Die mächtige Backsteinfassade mit ihren hufeisenförmigen Bögen, Türmen und Kuppeln macht Campo Pequeno zu einem der eigenwilligsten Großbauten Lissabons. Die historische Stierkampfarena wird heute auch für Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt.
Der Reiz von Campo Pequeno liegt im Kontrast zwischen monumentaler Rundform und detailreicher neo-maurischer Gestaltung. Naturfarbener Backstein, rhythmische Arkaden, Zinnen und markante Kuppeln geben dem Bau eine Erscheinung, die sich deutlich von der umliegenden Stadtarchitektur absetzt. Die 1892 eröffnete Arena entstand nach Plänen von António José Dias da Silva und gehört zur Stadterweiterung Lissabons im späten 19. Jahrhundert. Nach einer umfassenden Sanierung wurde sie 2006 als Mehrzweckarena wiedereröffnet; ihre historische Funktion als Stierkampfstätte blieb dabei erhalten.
Was dieses Objekt besonders macht
Die nahezu kreisrunde Arena verbindet den Bautyp einer großen Veranstaltungsstätte mit neo-maurischen Formen. Besonders charakteristisch sind die unverputzten Backsteinfassaden, hufeisenförmigen Bögen und kuppelbekrönten Ecktürme.
Geschichtlicher Hintergrund
Campo Pequeno wurde am 18. August 1892 eröffnet und ersetzte eine ältere Lissabonner Stierkampfarena. Der Entwurf stammt von António José Dias da Silva. Das als Bauwerk von öffentlichem Interesse geschützte Gebäude wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts grundlegend restauriert und 2006 als überdachte Mehrzweckarena neu eröffnet.
Darauf lohnt sich ein Blick
Auf die unterschiedlichen Maßstäbe achten: Aus der Entfernung wirkt der Bau streng und geschlossen, aus der Nähe treten Backsteinmuster, Bögen, Zinnen und keramische Details hervor.
Hier findest du die Campo Pequeno
Campo Pequeno, Lissabon
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