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Fotografiert vom Joggel
Sakralbau

Stephansdom

Der Stephansdom bündelt mehrere Jahrhunderte Wiener Baugeschichte: romanische Westfassade, gotisches Langhaus, markanter Südturm und unvollendeter Nordturm bilden ein bewusst ungleichmäßiges Ganzes. Als Bischofs- und Metropolitankirche ist er zugleich religiöses Zentrum und eines der wichtigsten Wahrzeichen Wiens.
Die asymmetrische Silhouette mit dem 136,4 Meter hohen Südturm prägt das Zentrum Wiens weit über den Stephansplatz hinaus. Hinter der romanisch geprägten Westfassade öffnet sich ein weitgehend gotischer Kirchenraum, dessen Ausbau sich über mehrere Jahrhunderte erstreckte. Der 1433 vollendete Südturm und der später mit einer Haube abgeschlossene Nordturm machen die lange, nie vollständig umgesetzte Baugeschichte unmittelbar sichtbar. Zum Dom gehören außerdem die Katakomben sowie bedeutende Grabmäler, darunter das Hochgrab Kaiser Friedrichs III.

Was dieses Objekt besonders macht

Charakteristisch ist die ungleiche Turmlandschaft: Dem schlanken gotischen Südturm steht der wesentlich niedrigere, unvollendet gebliebene Nordturm gegenüber. Dort hängt die Pummerin, die größte Glocke Österreichs.

Geschichtlicher Hintergrund

Die erste Stephanskirche entstand im 12. Jahrhundert; romanische Bauteile blieben vor allem an der Westseite erhalten. Der großangelegte gotische Ausbau prägte den heutigen Bau, dessen Südturm 1433 vollendet wurde. 1469 wurde St. Stephan Bischofskirche, 1722 Metropolitankirche. Nach dem schweren Brand im April 1945 mussten Dach, Gewölbe und Teile des Chors umfassend wiederaufgebaut werden.

Darauf lohnt sich ein Blick

Beachtenswert sind die romanischen Heidentürme und das Riesentor an der Westseite, der Wechsel zur gotischen Architektur sowie der deutliche Größenunterschied zwischen Süd- und Nordturm.

Praktische Informationen

Hier findest du den Stephansdom

Stephansdom, Wien

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