
Marmorkirken
Warmer Kalkstein, winzige Fossilien und eine ungewöhnliche Tiefe geben Marmorkirken einen eigenen Charakter innerhalb der Kopenhagener Metro. Die unterste Bahnsteigebene liegt rund 30 Meter unter der Straße.
Die Gestaltung holt ein Stück Frederiksstaden unter die Erde: Sandfarbene Kalksteinplatten nehmen die warmen Töne der historischen Palais rund um die Marmorkirche auf. Im Gestein lassen sich Millionen Jahre alte Fossilien entdecken, darunter versteinerte Seeigel und Kopffüßer. Mit rund 30 Metern bis zur untersten Bahnsteigebene gehört Marmorkirken zu den besonders tief liegenden Stationen des Netzes. Über der Station ordnen sich Treppen, Aufzüge und der Vorplatz zurückhaltend in die symmetrische Umgebung der Kirche ein.
Was dieses Objekt besonders macht
Die Wandverkleidung besteht aus fossilienreichem, sandfarbenem Kalkstein. Zusammen mit der Tiefe von rund 30 Metern bis zur untersten Bahnsteigebene macht sie die Station innerhalb des Kopenhagener Metronetzes unverwechselbar.
Geschichtlicher Hintergrund
Marmorkirken wurde am 29. September 2019 als eine von 17 Stationen der neuen Ringlinie M3 eröffnet. Während der Bauarbeiten untersuchte das Museum von Kopenhagen das Gelände und fand unter anderem Brunnen, Gebäudereste und Alltagsgegenstände aus dem 17. bis 19. Jahrhundert.
Darauf lohnt sich ein Blick
In den Kalksteinplatten der Wände sind kleine versteinerte Meerestiere eingeschlossen. Sie fallen erst bei genauerem Hinsehen auf.
Hier findest du die Marmorkirken
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