
U-Bahn-Station
Friedrich-Ebert-Platz
Orange-rote Flächen, Pixelmuster und klare Betonlamellen geben dem Nürnberger U-Bahnhof Friedrich-Ebert-Platz eine ungewöhnlich geschlossene Gestaltung. Die Station verbindet die U3 mit Straßenbahn und Bus an einem wichtigen Verkehrsknoten der Nordstadt.
Das prägende Element liegt unter der Erde: Rot erscheint in zahlreichen Abstufungen auf Wandrelief, Boden und Decke und verbindet die unterschiedlich hohen Bereiche des Bahnhofs. Entlang des Bahnsteigs bilden mehr als 30.000 kleine Fliesen aus Glasgranulat ein gepixeltes Muster, das zugleich der Schalldämmung dient. Betonlamellen gliedern die Halle in Längsrichtung, während Lichtbänder und farbige Leitlinien die Bewegung durch die Station aufnehmen. Oberirdisch markieren Aufbauten aus Beton und Glas die Zugänge auf dem stark vom Verkehr bestimmten Platz.
Was dieses Objekt besonders macht
Die aus mehr als 30.000 Fliesen zusammengesetzte Wandgestaltung verbindet ein orange-rotes Pixelmuster mit einer akustischen Funktion: Das verwendete Glasgranulat trägt zur Schalldämmung bei.
Geschichtlicher Hintergrund
Die Station entstand mit der nordwestlichen Erweiterung der Nürnberger U3. Nach dem Baubeginn im Jahr 2007 wurde der Abschnitt zwischen Kaulbachplatz und Friedrich-Ebert-Platz am 10. Dezember 2011 eröffnet. Die Gestaltung entwickelten Stößlein Architekten beziehungsweise stm architekten; sie war Teil der umfassenden Neuordnung des Platzes.
Darauf lohnt sich ein Blick
Auf die Übergänge zwischen den verschiedenen Rottönen, das kleinteilige Pixelmuster und die rhythmische Staffelung der Betonlamellen achten.
Hier findest du Friedrich-Ebert-Platz
Friedrich-Ebert-Platz, Nürnberg, BY, Deutschland
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