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Fotografiert vom Joggel
U-Bahn-Station

Josephsburg

Barocke Bildmotive treffen in Josephsburg auf die klare Gestaltung der Münchner U2-Ost. Glasbilder nach Fresken von Johann Baptist Zimmermann, rote Wände und farbige Lichtlamellen geben der Station ihren eigenen Charakter.
Den stärksten Ortsbezug schaffen vier großformatige Glasbilder mit Ausschnitten aus den Deckenfresken der nahen Kirche St. Michael. Ihre weißen Rastermotive heben sich von den roten Hintergleiswänden ab und verbinden die Station mit der Kunstgeschichte Berg am Laims. Zwei Lichtbänder folgen dem leicht gebogenen Bahnsteig; quer gesetzte Glaslamellen wechseln dabei von Gelb über Grün zu Blau. Sichtbeton und ein schachbrettartig verlegter Granitboden halten den übrigen Ausbau bewusst zurück.

Was dieses Objekt besonders macht

Die Motive nach Deckenfresken von Johann Baptist Zimmermann wurden digital in ein Punktraster übertragen und als weiße Farbauszüge auf transparente Glasscheiben gedruckt.

Geschichtlicher Hintergrund

Der U-Bahnhof wurde am 29. Mai 1999 zusammen mit der östlichen Verlängerung der U2 eröffnet. Das Baureferat München entwickelte Architektur und Innenausbau im Rahmen des Gestaltungskonzepts der U2-Ost, das sichtbare Rohbauelemente mit wenigen hochwertigen Ausbaudetails verbindet. Der Stationsname geht über die Josephsburgstraße auf Schloss Josephsburg zurück.

Darauf lohnt sich ein Blick

Auf die vier Glasbilder an den Bahnsteigwänden und den kontinuierlichen Farbwechsel der quer über den Lichtbändern angeordneten Lamellen achten.

Hier findest du Josephsburg

Josephsburg, München, BY, Deutschland

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