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Fotografiert vom Joggel

Albertina

Die Albertina verbindet eine der weltweit bedeutenden grafischen Sammlungen mit einem ehemaligen habsburgischen Wohnpalais. Neben wechselnden Kunstausstellungen gehören die klassizistischen Prunkräume zum besonderen Charakter des Hauses.
Die Albertina ist zugleich Kunstmuseum und historisches Palais: Ihre Bestände reichen von Zeichnung und Druckgrafik über Fotografie und Architektur bis zu Malerei und Skulptur. Den Kern bildet die 1776 begründete Sammlung von Herzog Albert von Sachsen-Teschen, aus der sich ein Bestand von heute rund 1,2 Millionen Werken entwickelte. Einen starken Kontrast zu den modernen Ausstellungssälen bilden die restaurierten Prunkräume mit Intarsienböden, Wandbespannungen, Kronleuchtern und klassizistischer Ausstattung. Das hoch auf der Augustinerbastei gelegene Palais macht zudem mehrere Schichten Wiener Bau- und Stadtgeschichte sichtbar.

Was dieses Objekt besonders macht

Bemerkenswert ist die unmittelbare Verbindung von Kunstsammlung und Residenzgeschichte: Rund 100 Jahre diente das Palais habsburgischen Erzherzögen und Erzherzoginnen als Wohnsitz. Zwanzig restaurierte Prunkräume bewahren wesentliche Teile der klassizistischen Ausstattung.

Geschichtlicher Hintergrund

Das Palais wurde 1742 für Graf Emanuel Silva-Tarouca errichtet und ab 1794 Herzog Albert von Sachsen-Teschen und Erzherzogin Marie Christine als Wohnsitz überlassen. Albert ließ eigene Räume für seine bereits 1776 begründete grafische Sammlung schaffen. Nach dem Ende der Monarchie gingen Palais und Sammlung in Staatsbesitz über; umfangreiche Umbauten und Restaurierungen ab 1999 bereiteten die Wiedereröffnung als modernisiertes Museum im Jahr 2003 vor.

Darauf lohnt sich ein Blick

In den Prunkräumen sind besonders der Musensaal mit seinem Figurenzyklus, die historischen Intarsienböden und das Goldkabinett mit der eigens entwickelten Goldlegierung bemerkenswert.

Praktische Informationen

Hier findest du das Albertina

Albertina, Wien

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