
Technisches Bauwerk
Olympiaturm
Der Olympiaturm ist Münchens höchstes Bauwerk und der vertikale Orientierungspunkt des Olympiaparks. Seine zwei übereinanderliegenden Turmkanzeln und die weit sichtbare Silhouette machen ihn zu einem prägenden Motiv der Stadt.
Der Turm verbindet technische Infrastruktur mit einem der weitesten öffentlich zugänglichen Panoramen Münchens. Seine gestaffelten Kanzeln trennen Fernmeldetechnik und Besucherbereiche sichtbar voneinander; darüber setzt sich der schlanke Antennenmast fort. Obwohl er heute untrennbar zum Olympiapark gehört, entstand er noch vor dessen Bauten als Fernsehturm. Von den Plattformen in rund 185 bis 192 Metern Höhe reicht der Blick über das Parkgelände und bei klarer Sicht bis zu den Alpen.
Was dieses Objekt besonders macht
Kennzeichnend sind die beiden getrennten Turmkanzeln: Die untere nimmt Fernmeldetechnik auf, während sich in der oberen die Besucherbereiche und das Drehrestaurant befinden. Das Restaurant benötigt für eine vollständige Umdrehung etwa 53 Minuten.
Geschichtlicher Hintergrund
Der Münchner Stadtrat beschloss den Fernsehturm 1964 zur Verbesserung der Rundfunk-, Fernseh- und Telefonversorgung. Der nach Plänen von Sebastian Rosenthal errichtete Turm wurde am 22. Februar 1968 eröffnet und erst nach der Vergabe der Olympischen Spiele in die Planung des späteren Olympiaparks einbezogen. Seit dem Austausch der Antenne im Jahr 2005 beträgt seine Gesamthöhe 291,28 Meter.
Darauf lohnt sich ein Blick
Aus größerer Entfernung lässt sich die klare Gliederung aus verjüngtem Betonschaft, zwei Turmkanzeln und Antennenmast besonders gut erkennen.
Praktische Informationen
Hier findest du Olympiaturm
Olympiaturm, München
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