
Stadtteil & Viertel
Kontorhausviertel
Das Kontorhausviertel ist ein historisches Geschäftsviertel mit monumentalen Bürogebäuden aus dunklem Backstein. Gemeinsam mit der Speicherstadt und dem Chilehaus gehört es zum UNESCO-Welterbe.
Das Kontorhausviertel entstand im frühen 20. Jahrhundert als modernes Büroviertel für Hamburger Handels-, Hafen- und Schifffahrtsunternehmen. Große Kontorhäuser wie das Chilehaus, der Sprinkenhof, der Meßberghof und der Mohlenhof gruppieren sich rund um den Burchardplatz. Klinkerfassaden, Innenhöfe, Arkaden und expressionistische Formen verleihen dem Viertel ein geschlossenes und zugleich abwechslungsreiches Stadtbild. Die direkte Nachbarschaft zur Speicherstadt macht die frühere Verbindung zwischen Warenlagerung und kaufmännischer Verwaltung bis heute sichtbar.
Was dieses Objekt besonders macht
Das Kontorhausviertel gilt als erstes ausschließlich für Büros geplantes Geschäftsviertel auf dem europäischen Kontinent. Seine großen Gebäudekomplexe wirken trotz ihrer Masse durch gestaffelte Fassaden, sorgfältig gesetzte Klinkermuster und zahlreiche keramische Verzierungen ungewöhnlich lebendig.
Geschichtlicher Hintergrund
Ab 1912 wurden Teile der dicht bebauten und hygienisch problematischen Gängeviertel abgerissen. An ihrer Stelle entstand nach städtebaulichen Planungen von Fritz Schumacher ein modernes Geschäftsviertel. Die wichtigsten Kontorhäuser wurden zwischen den 1920er- und 1940er-Jahren errichtet. Seit 2015 gehört das Ensemble gemeinsam mit der Speicherstadt zum UNESCO-Welterbe.
Hier findest du Kontorhausviertel
Kontorhausviertel, Hamburg, Deutschland
Teile dieses Inhalts wurden mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.