Gebäude
Chilehaus
Das Chilehaus ist eine Ikone des Backsteinexpressionismus. Seine spitz zulaufende Ostseite erinnert an einen Schiffsbug und zählt zu den bekanntesten Architekturmotiven Hamburgs.
Es steht im historischen Kontorhausviertel und wurde als großes Büro- und Geschäftshaus errichtet. Seine geschwungenen Fassaden, die vertikale Gliederung und das dunkelrote Klinkermauerwerk verleihen dem massiven Bau eine überraschend dynamische Wirkung. Besonders markant ist die schmale Gebäudespitze an der Kreuzung von Pumpen und Burchardstraße. Seit 2015 gehört das Chilehaus gemeinsam mit der Speicherstadt und dem Kontorhausviertel zum UNESCO-Welterbe.
Was dieses Objekt besonders macht
Je nach Blickwinkel wirkt die östliche Spitze wie der Bug eines großen Schiffes. Die Fassade besteht aus Millionen von Klinkersteinen, deren unterschiedliche Anordnung Licht und Schatten betont. Durch die gekrümmten Außenwände und die schmalen Innenhöfe wirkt das Gebäude trotz seiner Größe beinahe in Bewegung.
Geschichtlicher Hintergrund
Das Chilehaus wurde zwischen 1922 und 1924 nach Plänen des Architekten Fritz Höger errichtet. Bauherr war der Kaufmann Henry B. Sloman, der durch den Handel mit Salpeter in Chile zu Wohlstand gekommen war und das Gebäude nach diesem Land benannte. Es gilt als eines der bedeutendsten Beispiele expressionistischer Büroarchitektur der Zwischenkriegszeit.
Hier findest du Chilehaus
Chilehaus, Hamburg, Deutschland
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