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Fotografiert vom Joggel
U-Bahn-Station

Landungsbrücken

Hier wechselt die Hamburger U3 besonders eindrucksvoll zwischen Tunnel, Hanglage und offener Viaduktstrecke am Hafen. Der U-Bahnhof verbindet Alltagsverkehr mit einem der markantesten Blicke auf Elbe und Landungsbrücken.
Kaum eine Hamburger U-Bahn-Station zeigt die besondere Konstruktion der U3 so deutlich: Westlich verschwindet die Strecke im Stintfang, östlich führt sie auf Brücken und Viadukten am Hafenrand weiter. Die 1912 eröffnete Haltestelle wurde von Emil Schaudt und Walther Puritz entworfen; ihre heutige Gestalt verbindet erhaltene historische Bauteile mit Umbauten aus mehreren Jahrzehnten. Auffällig sind die unmittelbare Hanglage, die Seitenbahnsteige und die Fußgängerbrücke über die Straße zu den St. Pauli-Landungsbrücken. Dadurch ist der Bahnhof zugleich Verkehrsknoten und Teil des vielschichtigen Hafenpanoramas.

Was dieses Objekt besonders macht

Die Station liegt genau am Übergang vom Tunnel im Stintfang zur offenen U3-Strecke am Elbufer. Direkt anschließend quert eine 65 Meter lange Eisenbrücke die Helgoländer Allee.

Geschichtlicher Hintergrund

Der U-Bahnhof wurde 1912 als Teil der ersten Hamburger Ringlinie eröffnet und hieß anfangs Hafentor. Der ursprüngliche Bau von Emil Schaudt und Walther Puritz wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt; 1959 folgten eine Erweiterung und die Fußgängerbrücke, von 1972 bis 1975 der Ausbau zum Umsteigebahnhof mit der City-S-Bahn.

Darauf lohnt sich ein Blick

Achte auf das historische Natursteinportal am Bahnsteig, die unterschiedlichen Bauphasen der Zugänge und den abrupten Wechsel zwischen Tunnel, Brücke und Viadukt.

Hier findest du die Landungsbrücken

U/S-Bahnhof Landungsbrücken, Hamburg

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