
Konzerthaus
Elbphilharmonie
Der gläserne Aufbau über dem ehemaligen Kaispeicher A verbindet Hamburgs Hafengeschichte mit einem Konzerthaus des 21. Jahrhunderts. Die öffentlich zugängliche Plaza macht das Gebäude zugleich zu einem Aussichtsort zwischen Stadt und Elbe.
Der stärkste Gedanke des Entwurfs liegt im Kontrast zwischen dem massiven Backsteinspeicher und dem geschwungenen gläsernen Neubau von Herzog & de Meuron. Im Großen Saal sitzt das Publikum nach dem Weinbergprinzip rund um das zentral platzierte Orchester; eine individuell gefräste Wandverkleidung, die „Weiße Haut“, unterstützt die Schallverteilung. Zwischen Speicher und Neubau liegt die Plaza als öffentlich zugängliche Ebene mit einem Rundgang um das Gebäude. So ist die Elbphilharmonie nicht nur Spielstätte, sondern auch ein markanter Übergang zwischen Hamburger Innenstadt, HafenCity und Hafen.
Was dieses Objekt besonders macht
Die Elbphilharmonie bewahrt den Kaispeicher A als Sockel und setzt darauf einen eigenständigen Glaskörper mit gewölbter Fassade und wellenförmiger Dachlandschaft. Im Großen Saal bestehen Wand und Decke aus rund 10.000 individuell geformten Elementen der sogenannten Weißen Haut.
Geschichtlicher Hintergrund
Die Idee für ein Konzerthaus auf dem Kaispeicher A entstand Anfang der 2000er-Jahre. Nach dem Baubeginn 2007 führten Planungsprobleme, Konflikte und stark gestiegene Kosten zu erheblichen Verzögerungen. Die Plaza öffnete im November 2016; das Konzerthaus wurde am 11. Januar 2017 eröffnet.
Darauf lohnt sich ein Blick
An der Glasfassade sind zahlreiche Scheiben gekrümmt oder bedruckt. Auf der Plaza lohnt sich außerdem der Blick auf die Nahtstelle, an der der gläserne Neubau über dem Backsteinsockel auskragt.
Praktische Informationen
Aufenthaltsdauer
60 Min.
Hier findest du das Elbphilharmonie
Elbphilharmonie, Hamburg, Deutschland
In diesen Walks
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