
Gebäude
Eschenheimer Turm
Der Eschenheimer Turm ist eines der wenigen erhaltenen Bauwerke der mittelalterlichen Frankfurter Stadtbefestigung. Sein spätgotischer Torturm steht heute auffällig zwischen breiten Verkehrsachsen und moderner Innenstadtbebauung.
Kaum ein anderer Ort zeigt Frankfurts historische Brüche so unmittelbar: Der mittelalterliche Eschenheimer Turm behauptet sich als einzelnes Relikt in einer weitgehend neu geformten Umgebung. Über dem quadratischen Torbau erhebt sich ein runder Turmschaft mit auskragendem Zinnenkranz, vier Erkertürmchen und steilem Kegeldach. Stadt- und Reichsadler verweisen auf Frankfurt als Freie Reichsstadt. Der starke Gegensatz zwischen Wehrarchitektur und moderner Großstadt macht den Turm zu einem besonders charakteristischen Frankfurter Motiv.
Was dieses Objekt besonders macht
Bemerkenswert ist die weitgehend erhaltene spätgotische Gestalt mit rundem Schaft, Zinnenkranz, Erkertürmchen und spitzem Steinhelm. Der Wehrgang der einstigen Stadtmauer wurde auf der Stadtseite um den Turm herumgeführt.
Geschichtlicher Hintergrund
Der heutige Turm wurde 1426 bis 1428 von Madern Gerthener als nördlicher Torturm der spätgotischen Stadtmauer vollendet. Während die Frankfurter Befestigungen im 19. Jahrhundert größtenteils verschwanden, blieb er erhalten und wurde zum Namensgeber des heutigen Eschenheimer Tors.
Darauf lohnt sich ein Blick
Am Torbau sind der Frankfurter Stadtadler und der Reichsadler zu erkennen. Auch die paarweise angeordneten Erkertürmchen auf der ehemaligen Feldseite und der Verlauf des früheren Wehrgangs lohnen einen genaueren Blick.
Praktische Informationen
Hier findest du Eschenheimer Turm
Eschenheimer Turm Frankfurt am Main
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