
Stadt
Frankfurt am Main
Frankfurt lebt von ungewöhnlich engen Gegensätzen: Hochhäuser und mittelalterliche Spuren, Finanzviertel und Museumsufer, dichter Stadtraum und offene Mainufer liegen oft nur wenige Gehminuten auseinander.
Die Skyline gibt Frankfurt eine für Deutschland außergewöhnliche Stadtsilhouette, doch sie ist nur eine Schicht der Stadt. Rund um Römerberg, Kaiserdom und Paulskirche wird ihre Rolle als Wahl- und Krönungsort sowie als Schauplatz der ersten deutschen Nationalversammlung sichtbar. Am Main verbinden Uferwege, Brücken und eine dichte Museumslandschaft beide Seiten des Zentrums. Auch jenseits der Innenstadt prägen eigenständige Viertel und die Siedlungen des „Neuen Frankfurt“ das Bild einer Stadt, die sich mehrfach grundlegend erneuert hat.
Was dieses Objekt besonders macht
Charakteristisch ist die unmittelbare Nachbarschaft von Hochhausarchitektur, historischem Zentrum und Main. Besonders deutlich wird dieser Kontrast vom südlichen Flussufer und von den innerstädtischen Mainbrücken.
Geschichtlicher Hintergrund
Frankfurt wurde 794 erstmals als „Franconofurd“ erwähnt und entwickelte sich als freie Reichsstadt zu einem wichtigen Handels-, Messe- und Finanzplatz. Über Jahrhunderte wurden hier deutsche Könige gewählt und ab 1562 Kaiser gekrönt. In der Paulskirche trat am 18. Mai 1848 die erste deutsche Nationalversammlung zusammen; in den 1920er Jahren setzte das Stadtplanungsprogramm „Neues Frankfurt“ international beachtete Maßstäbe im modernen Wohnungsbau.
Darauf lohnt sich ein Blick
Neben den bekannten Hochhäusern lohnen die Blickbeziehungen zwischen Kaiserdom, Mainbrücken und Bankenviertel. In mehreren äußeren Stadtteilen sind außerdem Siedlungen des „Neuen Frankfurt“ mit klaren, funktionalen Formen erhalten.
Praktische Informationen
Hier findest du Frankfurt am Main
Frankfurt am Main, HE, Deutschland
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