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Fotografiert vom Joggel
Theater

Burgtheater

Das Burgtheater verbindet eine der bedeutendsten deutschsprachigen Schauspielbühnen mit der repräsentativen Architektur der Wiener Ringstraße. Besonders sehenswert sind die figurenreiche Fassade und die Deckengemälde in den Feststiegen.
Seine Bedeutung gewinnt das Burgtheater aus dem Zusammenspiel von Theatergeschichte, Ringstraßenarchitektur und bildender Kunst. Gottfried Semper und Karl von Hasenauer entwarfen das 1888 eröffnete Haus als monumentalen Theaterbau mit Skulpturen, Dichterbüsten und allegorischen Figuren. Im Inneren führen die Feststiegen zu Deckengemälden von Gustav und Ernst Klimt sowie Franz Matsch, die Szenen aus der Theatergeschichte darstellen. Trotz schwerer Zerstörungen im Jahr 1945 blieb die historische äußere Gestalt beim Wiederaufbau erhalten, während Bühne und Zuschauerraum technisch und gestalterisch erneuert wurden.

Was dieses Objekt besonders macht

Die Deckengemälde über den Feststiegen entstanden 1887 durch Gustav und Ernst Klimt sowie Franz Matsch. In einem der Bilder hinterließ Gustav Klimt sein einziges erhaltenes gemaltes Selbstbildnis.

Geschichtlicher Hintergrund

Die Geschichte des Burgtheaters reicht zum alten Theater am Michaelerplatz zurück, das 1776 von Joseph II. zum deutschsprachigen Nationaltheater erhoben wurde. Das heutige Haus am Universitätsring entstand von 1874 bis 1888 nach Plänen von Gottfried Semper und Karl von Hasenauer. Nach Bombentreffern und einem Brand im April 1945 wurde es wiederaufgebaut und 1955 erneut eröffnet.

Darauf lohnt sich ein Blick

An der Fassade stehen Apoll sowie die Musen Melpomene und Thalia über zahlreichen Figuren aus Literatur und Theater. Im Inneren lohnt sich bei einer Führung die Suche nach Gustav Klimts kleinem Selbstbildnis in den Deckengemälden.

Hier findest du das Burgtheater

Burgtheater, Wien

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