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Fotografiert vom Joggel
I ❤️ NYC

9/11: Never Forget!

In New York und New Jersey erinnern sehr unterschiedliche Orte an die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001. Einige liegen mitten im Alltag, andere abseits und still. Eine persönliche Auswahl bekannter und weniger auffälliger Gedenkstätten.

9/11 National Memorial & Museum

Die bekannteste Gedenkstätte ist natürlich dort, wo einstmals die Twin Tower gestanden sind: die beiden Brunnen und das 9/11-Museum. Und es gibt wenig Museen, bei denen ich in New York einen Besuch empfehlen würde. Hier aber lohnt sich der Eintritt wirklich. Vor allem, wenn man wenigstens ein bisschen eine Ahnung davon haben möchte, was an diesem Dienstag im Jahr 2001 passiert ist.
Gedenkstätte / Mahnmal

National September 11 Memorial

National September 11 Memorial & Museum ist die zentrale amerikanische Gedenkstätte für die Opfer der Anschläge von 2001 und des Bombenanschlags von 1993. Das Denkmal kombiniert zwei großformatige Wasserbecken in den Fundamentflächen der ehemaligen Twin Towers mit einer Baum‑Plaza und einem unterirdischen Museum.

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Postcards - das 9/11-Memorial auf Staten Island

Die Postcards auf Staten Island sind für mich das schönste der New Yorker 9/11-Memorials. Vielleicht gerade, weil es so ruhig und persönlich wirkt – und man von dort auf die Skyline von Manhattan schaut, während an die 274 Opfer von Staten Island erinnert wird.
Gedenkstätte / Mahnmal

Staten Island September 11th Memorial

Zwei hoch aufragende, gefaltete Wände richten das Gedenken über den Hafen auf den früheren Standort des World Trade Centers. „Postcards“ erinnert mit individuellen Silhouetten und Namen an die Opfer aus Staten Island.

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9/11 in der öffentlichen Kunst

In der Union-Square-Station findet man an einer Wand noch die Überreste einer besonderen Kunstaktion des Künstlers John Lin zum Gedenken an die Opfer des 11. September 2001. Kleine Namensaufkleber erinnern dort an die Verstorbenen und zeigen, wie selbstverständlich das Gedenken in New York auch Teil des öffentlichen Raums und der Kunst geworden ist.
Gedenkstätte / Mahnmal

9/11 Names Wall in der Union Square Station

Am Abend des 10. September 2002 brachten der Künstler John Lin und 16 Helfer mehr als 3.000 transparente Namensaufkleber an einer gefliesten Wand der Union Square Station an. Jeder Aufkleber erinnert an eines der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 und nennt den Wohnort der Person. Die bewusst schlichte Installation ist bis heute erhalten und zählt zu den bewegendsten, aber oft übersehenen 9/11-Gedenkorten New Yorks.

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Weitere Gedenk-Orte

Hör-Tipps in ARD Sounds

PODCAST · ARD SOUNDSPodcast: Der Tag, der die Welt veränderte - 25 Jahre 9/11Wohl jeder weiß heute noch, wo er sich am 11. September 2001 aufgehalten hat. Dem Tag, als Al-Kaida Selbstmordattentäter zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers in Manhattan gesteuert und zum Einsturz gebracht haben. Als ein drittes Flugzeug ins Pentagon geflogen und ein viertes bei Shanksville, Pennsylvania abgestürzt ist. Ein Tag, der die Welt veränderte. Und enorme Konsequenzen auch für uns in Deutschland hatte. Nicht nur, weil einige der Attentäter sich in Hamburg-Harburg zusammengefunden hatten. Auch Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon wissen noch genau, wie sie vor 25 Jahren die islamistischen Terroranschläge erlebt haben. Gemeinsam mit dem damaligen New York-Korrespondenten Carsten Vick und NDR Info Podcast-Host Konstanze Nastarowitz erinnern sie sich an den Moment, als die USA angegriffen wurden, und fast 3000 Menschen starben. Wenn die Erinnerungen zu den Jahrestagen wieder hochgeholt werden, "macht das was mit einem und dann fällt es schwer", erzählt Carsten Vick sichtlich bewegt von seinem damaligen Einsatz als Radioreporter in Manhattan. Eigentlich haben die USA mit den Ozeanen zu beiden Seiten immer als "unangreifbar" gegolten, analysiert Ingo. Es sei ein tiefer Schock für die Gesellschaft gewesen, sich plötzlich auf diese Weise verwundbar zu fühlen. Konstanze Nastarowitz war damals erst sieben Jahre alt. Sie hat nur noch eine vage Erinnerung an den 11. September 2001. Ihr Podcast "Pearl Harburg: Deutschland nach 9/11" will erklären, was dieser Tag heute noch bedeutet – gerade auch für die jüngere Generation. Konstanze hat dafür mit Menschen gesprochen, die dieser Tag bis heute prägt: Menschen mit Einwanderungsgeschichte zum Beispiel, denen man bis heute misstraue und die wegen ihres Aussehens als gefährlich wahrgenommen würden. Alle vier sind sich einig: 9/11 hat die Welt verändert und nachhaltig beeinflusst – bis zum heutigen Tag. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de! Podcast-Tipps: Pearl Harburg - Deutschland nach 9/11 https://1.ard.de/Pearl_Harburg?cp=awmr Dark Matters - Staatsgeheimnis 9/11 https://1.ard.de/podcast-tipp-staatsgeheimnis TV-Doku: Das Erbe von 9/11 – Deutschland nach den Anschlägen https://1.ard.de/9_11_Erbe?cp=awmr Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/Podcast anhören →
PODCAST · ARD SOUNDSPearl Harburg - Deutschland nach 9/11Der 11. September 2001 – 9/11 – ist 25 Jahre her. In „Pearl Harburg: Deutschland nach 9/11“ wollen wir verstehen, was dieser Tag heute noch bedeutet – für uns, die jüngeren Generationen, heute. Wir klären, welche Rolle Hamburg – als Wohnort der Todespiloten – spielt. Und sprechen mit Menschen, die dieser Tag bis heute prägt – trauernde Angehörige, Hamburger Fahnder und Menschen mit Einwanderungsgeschichte, die damals plötzlich ins Visier geraten, misstrauisch beäugt werden. Was hat mit diesem Tag angefangen und welche Spuren hat der Terror von 9/11 hinterlassen – mitten unter uns, in Deutschland?Podcast anhören →