
Gedenkstätte / Mahnmal
Staten Island September 11th Memorial
Zwei hoch aufragende, gefaltete Wände richten das Gedenken über den Hafen auf den früheren Standort des World Trade Centers. „Postcards“ erinnert mit individuellen Silhouetten und Namen an die Opfer aus Staten Island.
Die Form des Mahnmals verbindet persönliche Erinnerung mit einer präzisen Blickachse: Zwischen den beiden weißen Wänden öffnet sich der Blick über den Hafen zum früheren Standort der Twin Towers. Masayuki Sono entwarf die Flächen als übergroße, gefaltete Postkarten an verlorene Angehörige. In die Wände eingelassene Granitplatten zeigen neben Namen und biografischen Angaben jeweils das Profil eines Opfers. Direkt daneben erinnert ein später ergänztes Mahnmal an Ersthelfer aus Staten Island, die an den Folgen ihres Einsatzes am World Trade Center starben.
Was dieses Objekt besonders macht
Die individuellen Profilsilhouetten entstanden nach Fotografien der Opfer. Lichtschächte hinter den eingelassenen Granitplatten heben die Konturen hervor, während alle Profile über den Hafen in Richtung des früheren World Trade Centers weisen.
Geschichtlicher Hintergrund
Der Entwurf von Masayuki Sono wurde 2003 in einem internationalen Wettbewerb ausgewählt. Das Mahnmal wurde am 11. September 2004, dem dritten Jahrestag der Anschläge, eröffnet und gehörte zu den ersten größeren fertiggestellten 9/11-Gedenkstätten in New York City.
Darauf lohnt sich ein Blick
Achte auf die persönlichen Angaben auf den Granitplatten: Neben Namen und Geburtsdatum ist auch der jeweilige Arbeitsplatz verzeichnet. Das benachbarte First Responders Memorial von 2017 ist ein eigenständiger Teil der Gedenkanlage.
Praktische Informationen
Hier findest du die Staten Island September 11th Memorial
Postcards 9/11-Memorial, Staten Island, New York
Teile dieses Inhalts wurden mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.