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Fotografiert vom Joggel
Gebäude

Wasserschlösschen

Das Wasserschlösschen steht wie ein schmaler Schlussstein zwischen zwei Fleeten der Hamburger Speicherstadt. Der reich gegliederte Backsteinbau war ursprünglich Wohn- und Arbeitsort für technisches Personal.
Seine Lage auf einer kleinen Halbinsel macht das Wasserschlösschen zu einem der markantesten Einzelbauten der Speicherstadt. Errichtet wurde es zwischen 1905 und 1907 für Windenwärter und -wächter, die für die Lastenaufzüge der umliegenden Speicher zuständig waren. Zierbänder aus glasierten Ziegeln, Giebel und kleine Turmaufsätze heben das Haus von den weitgehend gleichförmigen Lagerhausreihen ab. Heute befinden sich darin ein Teekontor und Gastronomie; zugleich gehört es zum denkmalgeschützten Ensemble der Speicherstadt und damit zum UNESCO-Welterbe.

Was dieses Objekt besonders macht

Anders als die großen Warenlager diente das Wasserschlösschen als Werkstatt und Wohnung. Seine exponierte Lage zwischen zwei Fleeten und die ungewöhnlich dekorative Gestaltung erklären den irreführenden, aber einprägsamen Namen.

Geschichtlicher Hintergrund

Das Gebäude entstand von 1905 bis 1907 im dritten Bauabschnitt der Speicherstadt. Hier lebten und arbeiteten Windenwärter und -wächter, die die mechanischen Lastenaufzüge an den Speicherfassaden instand hielten und überwachten.

Darauf lohnt sich ein Blick

Auf die grünen Glasurziegel, roten Granitdetails und die kleinteilige Dachlandschaft achten: Sie unterscheiden das Haus deutlich von den benachbarten Speicherblöcken.

Hier findest du Wasserschlösschen

Wasserschlößchen, Hamburg

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