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Fotografiert vom Joggel
U-Bahn-Station

Bresslauer Platz/Hbf

Die dreigleisige Anlage macht Breslauer Platz/Hbf zu einem ungewöhnlich aufgebauten Knoten der Kölner Stadtbahn. Direkt an der Nordseite des Hauptbahnhofs verbindet sie Stadtbahn, S-Bahn sowie Regional- und Fernverkehr.
Die versetzt angeordneten Seiten- und Mittelbahnsteige übersetzen den Abzweig zwischen Innenstadttunnel und Nord-Süd-Stadtbahn in eine klar ablesbare Raumstruktur. V-förmige Stützen, ein freistehender Glasaufzug und zwei Galerieebenen prägen den hohen, offenen Stationsraum. Tageslicht gelangt über Öffnungen bis auf die Bahnsteigebene; von den Galerien bestehen weite Blickbeziehungen durch die Halle. Der kurze Zugang gegenüber der B-Passage des Hauptbahnhofs unterstreicht die Funktion als Umsteigepunkt.

Was dieses Objekt besonders macht

Die frühere zweigleisige Station wurde durch einen dreigleisigen Verzweigungsbahnhof mit gegeneinander verschobenem Seiten- und Mittelbahnsteig ersetzt. Diese Anordnung dient der betrieblichen Verknüpfung von Innenstadttunnel und Nord-Süd-Stadtbahn.

Geschichtlicher Hintergrund

Die erste unterirdische Haltestelle am Breslauer Platz ging 1970 in Betrieb. Für den Bau der Nord-Süd-Stadtbahn wurde sie 2006 geschlossen und vollständig zurückgebaut. Der von Büder + Menzel Architekten entworfene Neubau entstand zwischen 2006 und 2011 und wurde im Dezember 2011 in Betrieb genommen.

Darauf lohnt sich ein Blick

Auf die V-förmigen Stützen am Mittelbahnsteig, den freistehenden Glasaufzug, die gegeneinander versetzten Bahnsteige und die Blickachsen von den beiden Galerien achten.

Hier findest du Bresslauer Platz/Hbf

Bresslauer Platz/Hbf, Köln

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