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Fotografiert vom Joggel

U-Bahn-Station Elbbrücken

Das rautenförmige Tragwerk aus Stahl und Glas macht Elbbrücken zu einer der markantesten Stationen der Hamburger U-Bahn. Die Hochlage öffnet zugleich weite Blickbeziehungen zum Hafen, zur Norderelbe und zur wachsenden östlichen HafenCity.
Hier wird der Übergang vom unterirdischen U-Bahn-Netz zur offenen Elblandschaft selbst zum architektonischen Thema. Sich kreuzende Stahlrahmen formen ein transparentes, korbbogenartiges Hallendach, dessen zugespitzte Enden auf die Konstruktionen der benachbarten Elbbrücken reagieren. Entworfen wurde die Station von gmp Architekten gemeinsam mit den Tragwerksplanern von schlaich bergermann partner. Ein verglaster Übergang verbindet sie mit dem benachbarten S-Bahnhof und macht das Ensemble zu einem wichtigen Umsteigepunkt am östlichen Rand der HafenCity.

Was dieses Objekt besonders macht

Die außen liegende Stahlkonstruktion besteht aus sich kreuzenden, bogenförmigen Rahmen. Ihr Rautenmuster stabilisiert das Hallendach und bleibt durch die nach innen abgehängte Verglasung besonders deutlich sichtbar.

Geschichtlicher Hintergrund

Die Station entstand als östliche Verlängerung der U4 und wurde am 6. Dezember 2018 eröffnet; der reguläre Betrieb begann am folgenden Tag. Grundlage war ein 2013 ausgezeichneter Wettbewerbsentwurf von gmp und schlaich bergermann partner. Seit Ende 2019 besteht über den Skywalk eine Verbindung zur gleichnamigen S-Bahn-Station.

Darauf lohnt sich ein Blick

Am südlichen Bahnsteigende liegt ein Aussichtspunkt mit Blick in Richtung Norderelbe. Sehenswert sind außerdem die Knotenpunkte des außen liegenden Stahltragwerks und die zugespitzten Abschlüsse der Halle.

Hier findest du die U-Bahn-Station Elbbrücken

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