
Denkmal
Goethe-Denkmal
Das Frankfurter Goethe-Denkmal verbindet die Erinnerung an den berühmtesten Sohn der Stadt mit einem detailreichen Bildprogramm. Die Reliefs am Sockel verweisen auf Goethes Werke und seine Beschäftigung mit Kunst und Wissenschaft.
Nicht allein die überlebensgroße Bronzefigur, sondern vor allem der reich gestaltete Sockel macht das Denkmal sehenswert. Allegorien und Szenen aus Dramen, Romanen und Dichtungen fassen Goethes vielseitiges Schaffen in ein monumentales Bildprogramm. Ludwig von Schwanthaler entwarf das Werk, das 1844 auf dem Goetheplatz eingeweiht wurde. Nach Kriegsschäden, Restaurierung und jahrzehntelanger Aufstellung in der Gallusanlage kehrte es 2007 an seinen ursprünglichen Platz zurück.
Was dieses Objekt besonders macht
Das 1844 eingeweihte Werk gilt als erstes öffentlich errichtetes Denkmal für Johann Wolfgang von Goethe. Schriftrolle, Lorbeerkranz und die Reliefs des Sockels inszenieren ihn zugleich als Dichter und universell interessierten Gelehrten.
Geschichtlicher Hintergrund
Die Initiative für ein Frankfurter Goethe-Denkmal reicht bis 1819 zurück. Ludwig von Schwanthalers Bronzestatue wurde am 22. Oktober 1844 eingeweiht. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Denkmal beschädigt; seine Überreste wurden zum Schutz vor Metalldieben vergraben. Nach der Wiederherstellung stand es von 1952 bis 2007 in der Gallusanlage, bevor es restauriert auf den Goetheplatz zurückkehrte.
Darauf lohnt sich ein Blick
Die Reliefs am Sockel zeigen Allegorien und Szenen mit Bezügen zu Goethes literarischem und wissenschaftlichem Schaffen.
Hier findest du Goethe-Denkmal
Goethe Denkmal, Frankfurt
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