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Fotografiert vom Joggel
Geschäft

Bundesbüdchen

Das Bundesbüdchen war der informelle Treffpunkt des Bonner Regierungsviertels: An seinem Tresen begegneten sich Politiker, Journalisten und Beschäftigte des Bundes. Der kleine Kiosk verbindet Alltagskultur mit der Geschichte der Bonner Republik.
Politik zeigte sich hier von ihrer alltäglichen Seite: Zeitungen, Kaffee, Würstchen und Süßigkeiten gehörten ebenso zum Bundesbüdchen wie spontane Gespräche ohne Termin. Der 1957 errichtete Verkaufspavillon fällt durch seinen längsovalen Grundriss, das umlaufende Fensterband und das weit auskragende Flachdach auf. Nach dem Regierungsumzug musste er 2006 dem Bau des World Conference Center Bonn weichen und wurde eingelagert. Seit 2020 steht der restaurierte Kiosk wieder nahe seinem ursprünglichen Standort im ehemaligen Regierungsviertel.

Was dieses Objekt besonders macht

Der nur etwa 20 Quadratmeter große Pavillon ist zugleich Kiosk, Baudenkmal und Erinnerungsort. Seine geschwungene, stark verglaste Gestaltung bewahrt typische Merkmale kleiner Verkaufsbauten der 1950er Jahre.

Geschichtlicher Hintergrund

Das Bundesbüdchen entstand 1957 an der damaligen Görresstraße. Zu seinen Kunden gehörten über Jahrzehnte Abgeordnete, Regierungsmitarbeiter, Journalisten und zahlreiche bekannte Politiker. 2006 wurde der denkmalgeschützte Bau abgetragen und eingelagert; nach vierzehn Jahren kehrte er an die Ecke Heussallee und Platz der Vereinten Nationen zurück.

Darauf lohnt sich ein Blick

Achte auf den ovalen Grundriss, den gefliesten Sockel, die gebogenen Scheiben und die umlaufende Fensterbank, die zugleich als Verkaufstresen dient.

Hier findest du das Bundesbüdchen

Bundesbüdchen, Bonn

Teile dieses Inhalts wurden mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.