KRISENPAUSE
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Dänemark/Großbritannien: Neue Analyse schätztÜberdiagnosen beim Brustkrebs-Screening deutlich niedriger

Wissenschaft & Gesundheit · Europa · Dänemark/Großbritannien

Forschende aus Dänemark und Großbritannien haben Daten aus acht randomisierten Studien zum Mammografie-Screening neu ausgewertet. Unter Berücksichtigung von Nachbeobachtungsdauer, späteren Untersuchungen der Kontrollgruppen und zeitlichen Verschiebungen bei Diagnosen sind die Daten nach Einschätzung des Teams mit einer Überdiagnoserate von unter fünf Prozent vereinbar.

WARUM DAS EINE GUTE NACHRICHT IST

Überdiagnosen gehören zu den wichtigsten möglichen Nachteilen des Brustkrebs-Screenings. Die Analyse liefert Hinweise darauf, dass dieses Risiko geringer sein könnte als einige frühere Schätzungen von 30 bis 50 Prozent vermuten ließen und kann zu einer präziseren Nutzen-Risiko-Kommunikation beitragen.

WAS MAN TROTZDEM WISSEN SOLLTE

Es handelt sich um eine neue Interpretation und Metaanalyse bestehender Studiendaten, nicht um eine neue randomisierte klinische Studie. Die genaue Höhe der Überdiagnoserate bleibt methodisch anspruchsvoll und Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen; die Ergebnisse sollten deshalb nicht als endgültige Zahl für jedes Screeningprogramm verstanden werden.

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