Dänemark/Großbritannien: Neue Analyse schätztÜberdiagnosen beim Brustkrebs-Screening deutlich niedriger
WARUM DAS EINE GUTE NACHRICHT IST
Überdiagnosen gehören zu den wichtigsten möglichen Nachteilen des Brustkrebs-Screenings. Die Analyse liefert Hinweise darauf, dass dieses Risiko geringer sein könnte als einige frühere Schätzungen von 30 bis 50 Prozent vermuten ließen und kann zu einer präziseren Nutzen-Risiko-Kommunikation beitragen.
WAS MAN TROTZDEM WISSEN SOLLTE
Es handelt sich um eine neue Interpretation und Metaanalyse bestehender Studiendaten, nicht um eine neue randomisierte klinische Studie. Die genaue Höhe der Überdiagnoserate bleibt methodisch anspruchsvoll und Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen; die Ergebnisse sollten deshalb nicht als endgültige Zahl für jedes Screeningprogramm verstanden werden.
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