KRISENPAUSE
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Deutschland: Bundesweites Beratungsnetzwerk für bezahlbares Wohnen von Auszubildenden gestartet

Stadt & Mobilität · Bundesweit,Auftakt in Berlin · Deutschland

Am 14. Oktober 2026 ist in Berlin das Bundesberatungsnetzwerk Azubi-Wohnen gestartet. Es bringt Organisationen aus Wohnungswirtschaft, Handwerk, Industrie, Gewerkschaften und bestehenden Ausbildungswohnheimen zusammen. Das Netzwerk soll Kommunen, Betriebe und andere Träger beraten, wie bezahlbare Wohnangebote für Auszubildende entstehen können. Eine zentrale Anlaufstelle wurde im Auftrag des Bundesbauministeriums konzipiert. Hintergrund ist ein erheblicher Mangel an Ausbildungswohnplätzen: Während für Studierende bundesweit mehr als 240.000 Wohnheimplätze vorhanden sind, gibt es für Auszubildende nach den im MDR-Interview genannten Zahlen nur ungefähr 20.000.

WARUM DAS EINE GUTE NACHRICHT IST

Hohe Mieten können verhindern, dass junge Menschen eine Ausbildung außerhalb ihres Heimatortes beginnen. Das neue Netzwerk soll vorhandene Erfahrungen bündeln und die Entwicklung zusätzlicher Wohnangebote erleichtern. Davon könnten Auszubildende ebenso profitieren wie Betriebe, die dringend Nachwuchs suchen. Mit dem tatsächlichen Start des Netzwerks ist eine zusätzliche bundesweite Beratungsstruktur geschaffen worden.

WAS MAN TROTZDEM WISSEN SOLLTE

Das Beratungsnetzwerk schafft zunächst keine zusätzlichen Wohnungen. Konkrete Bauprojekte und ihre Finanzierung müssen von den jeweiligen Akteuren umgesetzt werden. Wie viele neue Wohnheimplätze dadurch entstehen, ist offen. Auch eine direkte Wohnungsvermittlung an einzelne Auszubildende gehört bislang nicht nachweislich zum Angebot. Die genannten Wohnheimzahlen stammen aus einem Interview mit einem Projektbeteiligten und sind als Größenordnung zu verstehen.

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