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Europa: Unternehmen stellen Forschenden KI-Werkzeuge und Rechenleistung zur Verfügung

Wissenschaft & Gesundheit · Europaweit, Auftakt in Dublin,Irland · EuropäischeUnion

Am 15. Oktober 2026 hat die Europäische Kommission beim AI in Science Summit in Dublin die Initiative RAISE AI in Science Enablers gestartet. Unternehmen und Stiftungen verpflichten sich darin freiwillig, europäischen Forschungseinrichtungen KI-Modelle, Rechenkapazität, Software, Daten und Weiterbildungsangebote zugänglich zu machen. Zu den ersten sieben Beteiligten gehören Google DeepMind, Nvidia, Mistral, Elsevier, Sanofi, Frontiers und die Novo Nordisk Foundation. Elsevier hat unter anderem 4.000 kostenlose Lizenzen für KI-Anwendungen angekündigt. Die Novo Nordisk Foundation will Rechenkapazität ihres Supercomputers Gefion für europäische Forschung bereitstellen. Die Initiative soll jährlich überprüft werden.

WARUM DAS EINE GUTE NACHRICHT IST

Der Zugang zu leistungsfähiger Rechentechnik und KI-Modellen ist für viele Forschungsteams kostspielig. Die neuen Zusagen können insbesondere kleineren Einrichtungen und jungen Forschenden zusätzliche Möglichkeiten eröffnen. Anwendungsfelder reichen von medizinischer Forschung über Materialwissenschaften bis zu Klima- und Energiemodellen. Erste konkrete Ressourcen wurden bereits zugesagt.

WAS MAN TROTZDEM WISSEN SOLLTE

Die Beiträge sind überwiegend freiwillige Sachleistungen und keine einheitliche neue öffentliche Fördersumme. Zugangsbedingungen, tatsächliche Verfügbarkeit und Umfang unterscheiden sich zwischen den beteiligten Organisationen. Die Initiative ist neu gestartet; konkrete wissenschaftliche Erfolge daraus sind noch nicht nachgewiesen. Die Zusammenarbeit kann außerdem Abhängigkeiten von privaten Technologieanbietern schaffen. Das übergeordnete RAISE-Programm besteht bereits seit 2025. Neu ist die am 15. Oktober gestartete Initiative mit konkreten privaten Zusagen.

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