KRISENPAUSE
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Deutschland: Bau eines 325-Millionen-Euro-Forschungscampus in Cottbus gestartet

Klima & Umwelt · Cottbus,Brandenburg · Deutschland

In Cottbus hat am 1. Oktober der Bau des neuen Forschungscampus im Lausitz Science Park begonnen. Bis 2030 sollen auf rund 50.000 Quadratmetern fünf Forschungsgebäude für Einrichtungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft entstehen. Geforscht werden soll unter anderem an Großwärmepumpen und Energiespeichern, CO₂-armen Industrieprozessen, elektrifizierten Flugzeugantrieben, Mikroelektronik und KI-gestützter Materialdiagnostik. Bund und Land investieren insgesamt rund 325 Millionen Euro.

WARUM DAS EINE GUTE NACHRICHT IST

Mit dem tatsächlichen Baustart wird ein zentraler Teil des Strukturwandels in der Lausitz konkret. Forschung zu klimafreundlicher Industrie, Wärmeversorgung, Luftfahrt und Mikroelektronik wird an einem Standort gebündelt und mit der BTU Cottbus-Senftenberg sowie Unternehmen verknüpft. Allein Fraunhofer IEG und das Leibniz-Institut IHP planen zusammen rund 250 Arbeitsplätze auf dem Campus.

WAS MAN TROTZDEM WISSEN SOLLTE

Der Campus befindet sich erst am Beginn der Bauphase; die fünf Forschungsgebäude sollen voraussichtlich bis 2030 fertiggestellt werden. Ein Teil der genannten Arbeitsplätze und Forschungsinfrastruktur entsteht deshalb erst in den kommenden Jahren.

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