Sorry Frank, sorry Liza - ich liebe Euer „Theme from New York“, aber es ist mir doch etwas zu abgedroschen, wenn ich eine Playlist mit New York Songs zusammenstellen muss, diesen Titel aufzuschreiben, auch wenn der Titel kult ist - oder gerade weil der Titel eben kult ist und jeder sofort an ihn denkt.

Sorry Frank, sorry Liza - ich liebe Euer „Theme from New York“, aber es ist mir doch etwas zu abgedroschen, wenn ich eine Playlist mit New York Songs zusammenstellen muss, diesen Titel aufzuschreiben, auch wenn der Titel kult ist - oder gerade weil der Titel eben kult ist und jeder sofort an ihn denkt.

Sorry Frank, sorry Liza – ich liebe Euer „Theme from New York“, aber es ist mir doch etwas zu abgedroschen, wenn ich eine Playlist mit New York Songs zusammenstellen muss, diesen Titel aufzuschreiben, auch wenn der Titel kult ist – oder gerade weil der Titel eben kult ist und jeder sofort an ihn denkt.

„New York State Of Mind“ von Billy Joel

Weil ich „State“ immer mit Staat übersetzt habe, hat dieser Titel lange für mich überhaupt keinen Sinn gemacht. Aber da war ich auch noch kein Fan von Billy Joel, hab mich nicht mit seiner Biografie auseinander gesetzt und wußte nicht, dass er eine besondere Beziehung zu New York hat. Das hat sich in der Zwischenzeit geändert. Ich weiß jetzt, dass „New York State of Mind“ der Gemütszustand ist, wenn man an New York denkt; wenn man das Gefühl hat, nichts anderes als New York zu brauchen, um glücklich zu sein. Wer mich kennt weiß: in dem Zustand bin ich relativ oft. Und es ist nicht nur Liebe, die mich mit der Stadt verbindet – sondern alles was eine tiefe Liebe ausmacht. Also auch, dass man den anderen mal nicht so leiden kann, zu viel fordert oder Erwartungen enttäuscht werden. Am Ende überwiegt aber dann doch das Positive. Es ist einfach so ein bisschen „Geben und Nehmen“ – „I need a little give and take“, wie der gute Billy da singt. Er hat viel Spannendes erlebt, aber am Ende weiß er, was er möchte und das ist einfach nur New York. Und wenn er so zurückdenkt, hatte er eigentlich nie einen Grund gehabt, das Ganze zurücklassen zu müssen. Ok, ich habe Millionen Gründe, warum ich nicht immer in New York bleiben möchte. Aber ich habe Millionen und einen Grund, immer wieder in die Stadt zurückzukehren. Weil „I‘m in a New York State Of Mind“.

„This Is My Town“ von Barry Manilow

Was für eine geile Broadway-Glamour-Hymne auf New York. In den ersten Takten nur der Spot auf den Barry, wie er alleine auf der Bühne steht, verunsichert aber doch bestimmt anfängt zu singen „This is my Town“. Und plötzlich sieht man ein bisschen mehr von der Bühne, viel Glitzer ein paar Musiker – und dann kommen die Showgirls, überall glitzert es  und wenn der der Song vorbei ist, denkt man einfach nur „Wow“! Und so geht es einem, wenn man in New York ankommt. Man steht irgendwo auf der Straße und denkt „das ist also New York“ – und dann fängt man an vorsichtig durch die Stadt zu gehen – entdeckt immer mehr tolle Flecken und am Ende präsentiert sich die Stadt einem in ihrer vollen Pracht. Und man steigt in den Flieger nach hause und denkt einfach nur „Wow – this is my town“ – und danke Barry, dass Du mich mit Deiner Begeisterung so angesteckt hast.

„New York“ von Paloma Faith

Die ersten vier Sekunden des Songs sind eigentlich für mich das Highlight. Das sind nämlich die Straßengeräusche von New York. Wenn man die ersten vier Sekunden hört, dann ist man sofort in der Stadt und das Unglück nimmt seinen Lauf, weil die gute Paloma hat ihren Liebsten an eine andere Frau verloren. An eine Frau die groß und stolz da steht, niemals schläft – ein echtes Glamour-Girl, das immer neue Geschichten zu erzählen hat. Ihr Name? New York!

Fragt man mich, warum ich so oft nach New York gehe, dann ist meine Antwort fast immer: „Ich war mal in der Stadt verliebt um festzustellen, dass ich in die Stadt verliebt bin“. Ja das gute New York „took my heart away“.

„NYC“ von Teddy Goldstein

Eigentlich will Teddy Goldstein ja in einer anderen Stadt wohnen, wo alles besser ist, als in New York – aber New York ist seine Heimat. Und auch, wenn die Stadt überteuert, überbewertet ist, nach Pisse stinkt und die Menschen am durchdrehen sind – es ist seine Heimat. Teddy Goldstein habe ich bei einer CD-Vorstellung kennen lernen dürfen. Super spannender Typ – sehr beliebt in New York und es hat spaß gemacht, sich mit ihm über New York und die Welt zu unterhalten. Und wann immer meine Sicht auf New York zu rosarot ist, dann höre ich den Song von Teddy Goldstein und denke: stimmt, so ist New York auch …

„Jersey Girl“ von Bruce Springsteen

Wenn ich eines nicht bin, dann ein Fan von Bruce Springsteen. Trotzdem verbindet mich etwas mit seinem Hit „Jersey Girl“. Der ist nämlich Teil des Soundtracks des gleichnamigen Films und den habe ich mir vor ein paar Jahren mal angeschaut. Und als dann im Abspann „Jersey Girl“ kam, musste ich wirklich heulen. Das war in der Phase als ich erkennen musste, nicht „in der Stadt verliebt zu sein“, sondern „in die Stadt“. Nach dem Film habe ich den Titel noch gefühlte hundert Male angehört und dazu meine Bilder von New York angeschaut und weiter den Schmerz gespürt, den man hat, wenn man etwas vermisst.  Eben dieser „New York State of Mind“, den Billy Joel besingt. Eine Woche später bin ich im Flieger gesessen und hab meine Welt mit vier Tagen New York für den Moment wieder in Ordnung gebracht.

„New York Minute“ von Don Henley

Die ganze Welt verbindet „Only Time“ von Enya mit den Ereignissen vom 11. September 2001, ich diesen Song von Don Henley. In dem Song geht es darum, dass oft eine Minute vollkommen ausreicht, dass im Leben nichts mehr ist wie es ist. Und in New York vergeht diese Minute oft schneller als in allen anderen Städten. Am 11. September 2001 gab es viele dieser New York Minuten und das spürt man selbst heute noch. 

„Brooklyn In The Summer“ von Aloe Black

Mit New York hat dieser Song eigentlich gar nichts zu tun. Aber egal, es kommt Brooklyn im Titel vor – und Aloe Blacc hat einfach eine schöne Stimme. Er vergleicht seine verflossene Liebe mit Brooklyn im Sommer, das sich so lange halbwach versteckt hat.  Und tatsächlich beginnt Brooklyn erst so langsam wieder aufzuwachen. Böse Zungen behaupten, das Manhattan halt wie Disney World für Erwachsene ist. Wer aber das wirkliche New York kennen lernen möchte, der geht am besten nach Brooklyn.

„New York City“ von der Peter Malick Group feat. Norah Jones

Immer wenn ich diesen Song höre, muss ich an einer der vielen entspannten Spaziergänge an einem Sonntag Nachmittag denken. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich den Song als Musik für einen Beitrag gewählt habe, in dem ich einen Spaziergang ausgehend von Grand Central Terminal entlang der 42nd Street zum East River beschrieben habe. Am Ende des Beitrags fahre ich mit Fähre nach Long Island City und genieße dort im Park den Sonnenuntergang …

„Warriors“ von Too Many Zooz

Too Many Zooz sind mit ihrer Musik in den U-Bahn-Stationen bekannt geworden. Ich habe die drei Jungs das erste Mal in der 14. Straße erlebt. Mit Alt-Sax, Posaune und Percussion hatten sie damals die Station mit ihrer Musik ganz schön aufgemischt. Am meisten fasziniert hat mich dabei der Saxophon-Player Leo P. Er hat es mittlerweile bis zu den BBC Proms in die Royal Albert Hall geschafft. Mittlerweile sind die Auftritte in den U-Bahnstationen weniger geworden, dafür treten sie immer häufiger in ausverkauften Clubs auf.

„Piano Man“ von Billy Joel

Ok, der darf wirklich nicht fehlen. Weil es ist einfach ein unbeschreibliches Erlebnis, wenn Billy Joel bei seinen Auftritten im Madison Square Garden den Song anstimmt und eigentlich gleich wieder aufhören kann zu singen; einfach nur, weil das Singen die 18.000 Fans übernehmen. Der Song steht für Joel und steht dafür, wie New Yorker Joels Liebe zur Stadt honorieren.  Und auch hier reicht es schon, dass ich die ersten Takte höre, mit einem Schlag im Madison Square Garden bin und mit Gänsehaut an die Konzerte denken muss, die ich mit Billy Joel schon an diesem Ort erleben durfte.

Sorry Frank, sorry Liza – ich liebe Euer „Theme from New York“, aber es ist mir doch etwas zu abgedroschen, wenn ich eine Playlist mit New York Songs zusammenstellen muss, diesen Titel aufzuschreiben, auch wenn der Titel kult ist – oder gerade weil der Titel eben kult ist und jeder sofort an ihn denkt.

„New York State Of Mind“ von Billy Joel

Weil ich „State“ immer mit Staat übersetzt habe, hat dieser Titel lange für mich überhaupt keinen Sinn gemacht. Aber da war ich auch noch kein Fan von Billy Joel, hab mich nicht mit seiner Biografie auseinander gesetzt und wußte nicht, dass er eine besondere Beziehung zu New York hat. Das hat sich in der Zwischenzeit geändert. Ich weiß jetzt, dass „New York State of Mind“ der Gemütszustand ist, wenn man an New York denkt; wenn man das Gefühl hat, nichts anderes als New York zu brauchen, um glücklich zu sein. Wer mich kennt weiß: in dem Zustand bin ich relativ oft. Und es ist nicht nur Liebe, die mich mit der Stadt verbindet – sondern alles was eine tiefe Liebe ausmacht. Also auch, dass man den anderen mal nicht so leiden kann, zu viel fordert oder Erwartungen enttäuscht werden. Am Ende überwiegt aber dann doch das Positive. Es ist einfach so ein bisschen „Geben und Nehmen“ – „I need a little give and take“, wie der gute Billy da singt. Er hat viel Spannendes erlebt, aber am Ende weiß er, was er möchte und das ist einfach nur New York. Und wenn er so zurückdenkt, hatte er eigentlich nie einen Grund gehabt, das Ganze zurücklassen zu müssen. Ok, ich habe Millionen Gründe, warum ich nicht immer in New York bleiben möchte. Aber ich habe Millionen und einen Grund, immer wieder in die Stadt zurückzukehren. Weil „I‘m in a New York State Of Mind“.

„This Is My Town“ von Barry Manilow

Was für eine geile Broadway-Glamour-Hymne auf New York. In den ersten Takten nur der Spot auf den Barry, wie er alleine auf der Bühne steht, verunsichert aber doch bestimmt anfängt zu singen „This is my Town“. Und plötzlich sieht man ein bisschen mehr von der Bühne, viel Glitzer ein paar Musiker – und dann kommen die Showgirls, überall glitzert es  und wenn der der Song vorbei ist, denkt man einfach nur „Wow“! Und so geht es einem, wenn man in New York ankommt. Man steht irgendwo auf der Straße und denkt „das ist also New York“ – und dann fängt man an vorsichtig durch die Stadt zu gehen – entdeckt immer mehr tolle Flecken und am Ende präsentiert sich die Stadt einem in ihrer vollen Pracht. Und man steigt in den Flieger nach hause und denkt einfach nur „Wow – this is my town“ – und danke Barry, dass Du mich mit Deiner Begeisterung so angesteckt hast.

„New York“ von Paloma Faith

Die ersten vier Sekunden des Songs sind eigentlich für mich das Highlight. Das sind nämlich die Straßengeräusche von New York. Wenn man die ersten vier Sekunden hört, dann ist man sofort in der Stadt und das Unglück nimmt seinen Lauf, weil die gute Paloma hat ihren Liebsten an eine andere Frau verloren. An eine Frau die groß und stolz da steht, niemals schläft – ein echtes Glamour-Girl, das immer neue Geschichten zu erzählen hat. Ihr Name? New York!

Fragt man mich, warum ich so oft nach New York gehe, dann ist meine Antwort fast immer: „Ich war mal in der Stadt verliebt um festzustellen, dass ich in die Stadt verliebt bin“. Ja das gute New York „took my heart away“.

„NYC“ von Teddy Goldstein

Eigentlich will Teddy Goldstein ja in einer anderen Stadt wohnen, wo alles besser ist, als in New York – aber New York ist seine Heimat. Und auch, wenn die Stadt überteuert, überbewertet ist, nach Pisse stinkt und die Menschen am durchdrehen sind – es ist seine Heimat. Teddy Goldstein habe ich bei einer CD-Vorstellung kennen lernen dürfen. Super spannender Typ – sehr beliebt in New York und es hat spaß gemacht, sich mit ihm über New York und die Welt zu unterhalten. Und wann immer meine Sicht auf New York zu rosarot ist, dann höre ich den Song von Teddy Goldstein und denke: stimmt, so ist New York auch …

„Jersey Girl“ von Bruce Springsteen

Wenn ich eines nicht bin, dann ein Fan von Bruce Springsteen. Trotzdem verbindet mich etwas mit seinem Hit „Jersey Girl“. Der ist nämlich Teil des Soundtracks des gleichnamigen Films und den habe ich mir vor ein paar Jahren mal angeschaut. Und als dann im Abspann „Jersey Girl“ kam, musste ich wirklich heulen. Das war in der Phase als ich erkennen musste, nicht „in der Stadt verliebt zu sein“, sondern „in die Stadt“. Nach dem Film habe ich den Titel noch gefühlte hundert Male angehört und dazu meine Bilder von New York angeschaut und weiter den Schmerz gespürt, den man hat, wenn man etwas vermisst.  Eben dieser „New York State of Mind“, den Billy Joel besingt. Eine Woche später bin ich im Flieger gesessen und hab meine Welt mit vier Tagen New York für den Moment wieder in Ordnung gebracht.

„New York Minute“ von Don Henley

Die ganze Welt verbindet „Only Time“ von Enya mit den Ereignissen vom 11. September 2001, ich diesen Song von Don Henley. In dem Song geht es darum, dass oft eine Minute vollkommen ausreicht, dass im Leben nichts mehr ist wie es ist. Und in New York vergeht diese Minute oft schneller als in allen anderen Städten. Am 11. September 2001 gab es viele dieser New York Minuten und das spürt man selbst heute noch. 

„Brooklyn In The Summer“ von Aloe Black

Mit New York hat dieser Song eigentlich gar nichts zu tun. Aber egal, es kommt Brooklyn im Titel vor – und Aloe Blacc hat einfach eine schöne Stimme. Er vergleicht seine verflossene Liebe mit Brooklyn im Sommer, das sich so lange halbwach versteckt hat.  Und tatsächlich beginnt Brooklyn erst so langsam wieder aufzuwachen. Böse Zungen behaupten, das Manhattan halt wie Disney World für Erwachsene ist. Wer aber das wirkliche New York kennen lernen möchte, der geht am besten nach Brooklyn.

„New York City“ von der Peter Malick Group feat. Norah Jones

Immer wenn ich diesen Song höre, muss ich an einer der vielen entspannten Spaziergänge an einem Sonntag Nachmittag denken. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich den Song als Musik für einen Beitrag gewählt habe, in dem ich einen Spaziergang ausgehend von Grand Central Terminal entlang der 42nd Street zum East River beschrieben habe. Am Ende des Beitrags fahre ich mit Fähre nach Long Island City und genieße dort im Park den Sonnenuntergang …

„Warriors“ von Too Many Zooz

Too Many Zooz sind mit ihrer Musik in den U-Bahn-Stationen bekannt geworden. Ich habe die drei Jungs das erste Mal in der 14. Straße erlebt. Mit Alt-Sax, Posaune und Percussion hatten sie damals die Station mit ihrer Musik ganz schön aufgemischt. Am meisten fasziniert hat mich dabei der Saxophon-Player Leo P. Er hat es mittlerweile bis zu den BBC Proms in die Royal Albert Hall geschafft. Mittlerweile sind die Auftritte in den U-Bahnstationen weniger geworden, dafür treten sie immer häufiger in ausverkauften Clubs auf.

„Piano Man“ von Billy Joel

Ok, der darf wirklich nicht fehlen. Weil es ist einfach ein unbeschreibliches Erlebnis, wenn Billy Joel bei seinen Auftritten im Madison Square Garden den Song anstimmt und eigentlich gleich wieder aufhören kann zu singen; einfach nur, weil das Singen die 18.000 Fans übernehmen. Der Song steht für Joel und steht dafür, wie New Yorker Joels Liebe zur Stadt honorieren.  Und auch hier reicht es schon, dass ich die ersten Takte höre, mit einem Schlag im Madison Square Garden bin und mit Gänsehaut an die Konzerte denken muss, die ich mit Billy Joel schon an diesem Ort erleben durfte.

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