Es gibt so ein paar Dinge, die macht jeder falsch, wenn er das erste Mal in New York ist. Und dann kann der Urlaub in einer der schönsten Städte sehr schnell sehr stressig werden.

Es gibt so ein paar Dinge, die macht jeder falsch, wenn er das erste Mal in New York ist. Und dann kann der Urlaub in einer der schönsten Städte sehr schnell sehr stressig werden.

Keine Zeit haben

In New York zu sein und keine Zeit zu haben, das ist tödlich. Denn keine Zeit haben schon alle New Yorker selber – und die rennen echt gestresst durch die Stadt. Wer aber die Stadt genießen möchte, der muss sich die Zeit eben nehmen. Nur dann hat man die Chance, auch die Kleinigkeiten – jenseits der Hauptattraktionen – zu erleben. Wer also Zeit haben will in New York, der sollte …

  • den Tag nicht zu sehr verplanen! Mehr als zwei Hauptattraktionen schafft man eh nicht.
  • sich Zeit nehmen, um etwas anzuschauen. Nur dann entdeckt man auch Details, die den Besuch noch viel spannender machen
  • die Entfernungen nicht unterschätzen. Zum einen dauert es oft länger als man denkt, um von A nach B zu kommen. Zum anderen kann man eine Menge mehr erleben, wenn man zu Fuß geht und nicht die Subway benutzt.

Alles sehen wollen

Das schafft man in New York eh nicht. Mein Tipp ist immer, eine Liste an Dingen zu erstellen, die man sehen möchte; diese Liste dann priorisieren nach Dingen, die man unbedingt sehen möchte und Dinge, auf die man auch verzichten könnte. Was man unbedingt sehen möchte in jedem Fall in den ersten Tagen machen. Wenn dann gegen Ende des Urlaubs die Motivation nachlässt, etwas anschauen zu wollen, dann einfach auch mal nur treiben lassen. Was man von der Liste nicht schafft: hat man schon ein paar Gründe mehr, noch mal in die Stadt zu reisen.

Den New York City Pass kaufen

Ich weiß, das Angebot des New York City Pass klingt sehr, sehr verlockend. Und wenn man die enthaltenen Eintritte zusammenzählt, spart man auch wirklich Geld. Soweit die Theorie – in der Praxis gibt man aber eine Menge Geld vorher aus für einen Pass der nur eine bestimmte Zeit lang gilt. Das wiederum bedeutet, man hat echt Stress, alles abzuarbeiten, was im Pass enthalten ist – man schafft es eigentlich nicht. Und auch der Vorteil der Fastlane ist eigentlich nur Theorie. Mittlerweile haben so viele Menschen diesen Pass, dass man in der regulären Schlange manchmal schneller ans Ziel kommt.

Auch hier lohnt sich eben die Liste an Dingen, die man sehen möchte – man schreibt den Eintritt dahinter und rechnet dann zusammen. Man wird selten mehr zahlen müssen, als für einen New York City Pass. Und wenn es dann doch etwas teurer ist – das ist der Preis, den man dafür zahlt, zeitlich flexibel zu sein und nicht das Gefühl haben zu müssen, dringend alles sehen zu müssen.

Mit der Circle Line fahren

Das habe ich 1980 gemacht, 1987 auch und 2012 – als Kind und Jugendlicher fand ich das noch ganz spannend. Als Erwachsener, der schon ein paar Mal in New York war, finde ich die Schifffahrt entschieden zu teuer. Vor allem, weil die Tour nicht mehr um Manhattan geht, sondern man den gleichen Weg zurück fährt, den man auch gekommen ist. Alternative dafür ist einfach eine Fahrt mit der East-River-Fähre von Astoria oder von Roosevelt Island zum Wall-Street-Anleger. Das kostet ca. ein zehntel vom Ticket der Circle Line – und ich verspreche, man hat einen genau so guten Blick auf die Skyline. Und wer jetzt sagt, es fehlt dabei aber die Fahrt an der Freiheitsstatue vorbei – einfach im Anschluss die Staten Island Fähre nehmen – die kostet nix und fährt direkt an Lady Liberty vorbei.

Aufs Empire State Building, Top Of The Rock, World Trade Center und The Edge wollen

Nirgendwo ist Aufzugfahren so teuer wie in New York. Das gilt vor allen Dingen, wenn man auf eine der Besucherplattformen möchte. Mit 40 Dollar ist man dabei – und wenn man zum Sonnenuntergang da hoch möchte, dann wird manchmal auch noch ein Zuschlag verlangt. Am Ende sieht New York von oben eben so aus, wie New York von oben aussieht. Und wenn ich schon die Wahl habe, dann würde ich lediglich auf das Top Of The Rock gehen. Dann hat man die klassische Aussicht, mit Empire State Building, Chrysler Building und in der Ferne das World Trade Center.

Über den Times Square hetzen

Das gehört ganz klar auch in die Kategorie „sich keine Zeit nehmen“. Die meisten Menschen sind vom Times Square sehr gestresst. Kann ich verstehen. Der Platz ist häufig überlaufen von Menschen, die oft chaotisch versuchen, den Platz und sich selber auf dem Platz in seltsamen Posen einzufangen. Dazu schreien einem die vielen Werbedisplays geradezu die Werbung ins Gesicht. Wie faszinierend der Platz aber wirklich sein kann, das merkt man erst, wenn man sich von dem Stress nicht anstecken lässt. Wenn man sich Zeit nimmt und den Platz auf sich wirken lässt. Wenn man aufhört, die Menschen zu zählen und die Botschaften der Displays lesen zu wollen. Dann merkt man irgendwann, dass man mitten im Herz der Stadt steht – und man fühlt, wie von dem Platz aus die Energie in die Straßen Manhattans gepumpt wird – so wie ein Herz das Blut in die Adern eines menschlichen Körpers pumpt.

Keine Zeit haben

In New York zu sein und keine Zeit zu haben, das ist tödlich. Denn keine Zeit haben schon alle New Yorker selber – und die rennen echt gestresst durch die Stadt. Wer aber die Stadt genießen möchte, der muss sich die Zeit eben nehmen. Nur dann hat man die Chance, auch die Kleinigkeiten – jenseits der Hauptattraktionen – zu erleben. Wer also Zeit haben will in New York, der sollte …

  • den Tag nicht zu sehr verplanen! Mehr als zwei Hauptattraktionen schafft man eh nicht.
  • sich Zeit nehmen, um etwas anzuschauen. Nur dann entdeckt man auch Details, die den Besuch noch viel spannender machen
  • die Entfernungen nicht unterschätzen. Zum einen dauert es oft länger als man denkt, um von A nach B zu kommen. Zum anderen kann man eine Menge mehr erleben, wenn man zu Fuß geht und nicht die Subway benutzt.

Alles sehen wollen

Das schafft man in New York eh nicht. Mein Tipp ist immer, eine Liste an Dingen zu erstellen, die man sehen möchte; diese Liste dann priorisieren nach Dingen, die man unbedingt sehen möchte und Dinge, auf die man auch verzichten könnte. Was man unbedingt sehen möchte in jedem Fall in den ersten Tagen machen. Wenn dann gegen Ende des Urlaubs die Motivation nachlässt, etwas anschauen zu wollen, dann einfach auch mal nur treiben lassen. Was man von der Liste nicht schafft: hat man schon ein paar Gründe mehr, noch mal in die Stadt zu reisen.

Den New York City Pass kaufen

Ich weiß, das Angebot des New York City Pass klingt sehr, sehr verlockend. Und wenn man die enthaltenen Eintritte zusammenzählt, spart man auch wirklich Geld. Soweit die Theorie – in der Praxis gibt man aber eine Menge Geld vorher aus für einen Pass der nur eine bestimmte Zeit lang gilt. Das wiederum bedeutet, man hat echt Stress, alles abzuarbeiten, was im Pass enthalten ist – man schafft es eigentlich nicht. Und auch der Vorteil der Fastlane ist eigentlich nur Theorie. Mittlerweile haben so viele Menschen diesen Pass, dass man in der regulären Schlange manchmal schneller ans Ziel kommt.

Auch hier lohnt sich eben die Liste an Dingen, die man sehen möchte – man schreibt den Eintritt dahinter und rechnet dann zusammen. Man wird selten mehr zahlen müssen, als für einen New York City Pass. Und wenn es dann doch etwas teurer ist – das ist der Preis, den man dafür zahlt, zeitlich flexibel zu sein und nicht das Gefühl haben zu müssen, dringend alles sehen zu müssen.

Mit der Circle Line fahren

Das habe ich 1980 gemacht, 1987 auch und 2012 – als Kind und Jugendlicher fand ich das noch ganz spannend. Als Erwachsener, der schon ein paar Mal in New York war, finde ich die Schifffahrt entschieden zu teuer. Vor allem, weil die Tour nicht mehr um Manhattan geht, sondern man den gleichen Weg zurück fährt, den man auch gekommen ist. Alternative dafür ist einfach eine Fahrt mit der East-River-Fähre von Astoria oder von Roosevelt Island zum Wall-Street-Anleger. Das kostet ca. ein zehntel vom Ticket der Circle Line – und ich verspreche, man hat einen genau so guten Blick auf die Skyline. Und wer jetzt sagt, es fehlt dabei aber die Fahrt an der Freiheitsstatue vorbei – einfach im Anschluss die Staten Island Fähre nehmen – die kostet nix und fährt direkt an Lady Liberty vorbei.

Aufs Empire State Building, Top Of The Rock, World Trade Center und The Edge wollen

Nirgendwo ist Aufzugfahren so teuer wie in New York. Das gilt vor allen Dingen, wenn man auf eine der Besucherplattformen möchte. Mit 40 Dollar ist man dabei – und wenn man zum Sonnenuntergang da hoch möchte, dann wird manchmal auch noch ein Zuschlag verlangt. Am Ende sieht New York von oben eben so aus, wie New York von oben aussieht. Und wenn ich schon die Wahl habe, dann würde ich lediglich auf das Top Of The Rock gehen. Dann hat man die klassische Aussicht, mit Empire State Building, Chrysler Building und in der Ferne das World Trade Center.

Über den Times Square hetzen

Das gehört ganz klar auch in die Kategorie „sich keine Zeit nehmen“. Die meisten Menschen sind vom Times Square sehr gestresst. Kann ich verstehen. Der Platz ist häufig überlaufen von Menschen, die oft chaotisch versuchen, den Platz und sich selber auf dem Platz in seltsamen Posen einzufangen. Dazu schreien einem die vielen Werbedisplays geradezu die Werbung ins Gesicht. Wie faszinierend der Platz aber wirklich sein kann, das merkt man erst, wenn man sich von dem Stress nicht anstecken lässt. Wenn man sich Zeit nimmt und den Platz auf sich wirken lässt. Wenn man aufhört, die Menschen zu zählen und die Botschaften der Displays lesen zu wollen. Dann merkt man irgendwann, dass man mitten im Herz der Stadt steht – und man fühlt, wie von dem Platz aus die Energie in die Straßen Manhattans gepumpt wird – so wie ein Herz das Blut in die Adern eines menschlichen Körpers pumpt.

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