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Fotografiert vom Joggel

Straßenbahnlinie 28E

Die Linie 28E verbindet enge Altstadtgassen, steile Straßen und sehr unterschiedliche Viertel Lissabons auf einer einzigen Fahrt. Dabei ist sie zugleich öffentliches Verkehrsmittel und eines der bekanntesten Stadtsymbole.
Kaum eine andere Strecke macht Lissabons Topografie so unmittelbar erfahrbar: Die kleinen Straßenbahnwagen bewältigen enge Kurven, starke Steigungen und Abschnitte, auf denen Häuserfronten und Gleise dicht zusammenrücken. Die 28E führt unter anderem durch Graça, an Sé und Miradouros vorbei, durch Baixa und Chiado sowie weiter über Estrela nach Campo de Ourique. Unterwegs wechseln mittelalterlich geprägte Straßenzüge, repräsentative Plätze und gewöhnliche Wohnviertel in schneller Folge. Gerade diese Verbindung aus Alltagsverkehr, historischer Technik und Stadtraum macht die Linie besonders.

Was dieses Objekt besonders macht

Die Strecke führt über einige der steilsten und engsten Abschnitte des Lissabonner Straßenbahnnetzes. Die kompakten Fahrzeuge sind für Kurven und Straßen geeignet, die moderne, größere Straßenbahnen kaum bewältigen könnten.

Geschichtlicher Hintergrund

Die Linie 28 wurde 1914 zunächst zwischen dem Praça Luís de Camões und Estrela eröffnet und später mehrfach erweitert und neu geordnet. Sie gehört zum elektrischen Straßenbahnnetz der Carris, dessen regulärer Betrieb in Lissabon am 31. August 1901 begann.

Darauf lohnt sich ein Blick

Entlang der Strecke lohnen besonders die dicht bebauten Abschnitte bei Graça und Alfama, die Passage an der Kathedrale Sé sowie der Wechsel zwischen Baixa, Chiado, Estrela und Campo de Ourique.

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