
Sakralbau
St. Peter
Der fünfblättrige Grundriss und der schlanke Campanile machen St. Peter zu einem eigenständigen Beispiel der Offenbacher Nachkriegsmoderne. Besonders auffällig sind die farbigen Glasflächen des 40 Meter hohen Turms.
Von der Berliner Straße aus setzt vor allem der schlanke Campanile ein deutliches Zeichen am westlichen Stadteingang. Der 1963 fertiggestellte Kirchenbau folgt einem ungewöhnlichen Grundriss aus fünf halbkreisförmigen Konchen, die zusammen an ein fünfblättriges Kleeblatt erinnern. Zehn vertikale Fensterbänder aus mundgeblasenem Antikglas belichten den zentral organisierten Innenraum. Bei der Neugestaltung von 2003 kamen pastellfarbene Wandmalereien, die farbig gefasste Kreuzigungsgruppe und eine großformatige Engelsdarstellung über dem Ausgang hinzu.
Was dieses Objekt besonders macht
Der kleeblattähnliche Zentralbau besteht aus fünf Konchen, die sinnbildlich für die fünf Erdteile stehen. Daneben erhebt sich ein rund 40 Meter hoher Campanile mit farbigen Glasflächen und einem sechs Meter hohen Kreuz.
Geschichtlicher Hintergrund
St. Peter entstand 1962 bis 1963 nach einem Entwurf von Sep Ruf. Während der Außenbau weitgehend in seiner ursprünglichen Form erhalten blieb, wurde der Innenraum 2003 unter Leitung des Künstlers Eberhard Münch umfassend neu gestaltet.
Darauf lohnt sich ein Blick
Im Inneren lohnen besonders die zehn Antikglas-Fensterbänder, die Kreuzigungsgruppe im Altarraum und die meterhohe Engelsdarstellung über dem Ausgang einen genaueren Blick.
Hier findest du den St. Peter
St. Peter, Offenbach am Main
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