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Fotografiert vom Joggel

Pont Alexandre III

Der Pont Alexandre III verbindet einen ungewöhnlich flachen Metallbogen mit vergoldeten Figuren, monumentalen Pylonen und reichem Skulpturenschmuck. Zugleich öffnet er eine der markantesten Pariser Sichtachsen zwischen Grand Palais und Invalidendom.
Seine niedrige Konstruktion hält den Blick über die Seine und entlang der Achse zwischen Grand Palais und Invalides weitgehend frei. Über dem sachlich wirkenden Metallbogen entfaltet sich ein aufwendiges Bildprogramm aus Nymphen, Löwen, Putten, Laternen und vergoldeten Pegasusgruppen. Allegorien der Seine und der Newa verweisen auf die französisch-russische Allianz, aus deren politischem Umfeld die Brücke hervorging. Das Zusammenspiel von Ingenieurbau, repräsentativer Gestaltung und weiten Blickbeziehungen macht sie zu einem besonders vielschichtigen Ort im Pariser Stadtbild.

Was dieses Objekt besonders macht

Der weit gespannte, besonders flache Metallbogen wurde so konzipiert, dass er die Sichtachse zu den Invalides nicht verstellt und zugleich die Schifffahrt auf der Seine möglichst wenig beeinträchtigt. Einen starken Kontrast dazu bilden die vier 17 Meter hohen Pylone mit vergoldeten Pegasusgruppen und die üppige plastische Ausstattung.

Geschichtlicher Hintergrund

Die erste Steinlegung fand am 7. Oktober 1896 in Anwesenheit von Zar Nikolaus II. und dem französischen Präsidenten Félix Faure statt. Benannt wurde die Brücke nach Alexanders Vater, Zar Alexander III.; sie sollte die französisch-russische Allianz versinnbildlichen. Am 14. April 1900 wurde sie zur Pariser Weltausstellung eröffnet und verband deren Anlagen bei Grand und Petit Palais mit der Esplanade des Invalides.

Darauf lohnt sich ein Blick

An den Brückenseiten sind unter anderem Allegorien der Seine und der Newa zu entdecken. Beachtenswert sind außerdem die vergoldeten Pegasusgruppen auf den Pylonen, die steinernen Löwen und die reich verzierten Kandelaber.

Hier findest du die Pont Alexandre III

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