
Brücke
Oberhafenbrücke
Die Oberhafenbrücke bündelt Eisenbahn und Straße in einer markanten zweigeschossigen Stahlkonstruktion. Züge fahren auf der oberen Ebene, während der Straßenverkehr darunter den Oberhafen quert.
Das dichte Fachwerk und die übereinanderliegenden Verkehrswege machen die Oberhafenbrücke zu einem ungewöhnlichen Stück Hamburger Infrastruktur. Sie entstand als Teil der neuen Bahnverbindung zwischen Hauptbahnhof und Elbbrücken und verband vier Gleise mit einer darunterliegenden Straßenebene. Die ursprüngliche Brücke war zudem drehbar, damit Schiffe den Oberhafen passieren konnten. 2007 wurde das gealterte Bauwerk durch eine ähnliche, nun feste Stahlkonstruktion ersetzt.
Was dieses Objekt besonders macht
Die Kombination aus viergleisiger Eisenbahnbrücke und darunterliegender Straßenbrücke ist in Hamburg außergewöhnlich. Der massive Strompfeiler erinnert noch an den Drehmechanismus der ursprünglichen Konstruktion.
Geschichtlicher Hintergrund
Die erste Oberhafenbrücke wurde von 1902 bis 1904 als genietete, zweigeschossige Fachwerk- und Drehbrücke gebaut. Sie gehörte zur Neuordnung des Hamburger Eisenbahnverkehrs rund um den neuen Hauptbahnhof. Ende 2007 wurden wesentliche Teile durch einen am historischen Erscheinungsbild orientierten Ersatzneubau ausgetauscht.
Darauf lohnt sich ein Blick
Auf den unterschiedlichen Ebenen herrscht laufender Bahn- und Straßenverkehr. Beim Erkunden und Fotografieren sollten die vorgesehenen Gehbereiche nicht verlassen werden.
Hier findest du Oberhafenbrücke
Oberhafenbrücke, Hamburg, Deutschland
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