
Natur
Lange Anna
Der frei stehende Brandungspfeiler aus rotem Buntsandstein ist das Wahrzeichen Helgolands. Die 47 Meter hohe Felsnadel steht vor der Nordwestspitze der Insel und dient zugleich zahlreichen Seevögeln als Brutplatz.
Die Lange Anna zeigt besonders deutlich, wie Brandung und Verwitterung Helgolands rote Felsküste formen. Der rund 47 Meter hohe und etwa 25.000 Tonnen schwere Pfeiler war ursprünglich durch einen natürlichen Felsbogen mit der Hauptinsel verbunden. Heute steht er frei vor der Nordwestklippe; seine horizontalen Gesteinsschichten und die dicht besetzten Vogelbrutplätze machen ihn zu einem markanten Naturmotiv. Vom Klippenrandweg im Oberland lässt sich der Felsen zusammen mit der Steilküste und der offenen Nordsee überblicken.
Was dieses Objekt besonders macht
Der helgoländisch-friesische Name „Nathurn Stak“ bezeichnet den Nordhorn-Brandungspfeiler. Neben seiner auffälligen Form ist die Lange Anna als bedeutender Brutfelsen für Hochseevögel geschützt.
Geschichtlicher Hintergrund
Am 16. Mai 1860 stürzte der natürliche Felsbogen ein, der den späteren Brandungspfeiler mit der Hauptinsel verbunden hatte. Zum Schutz der Westküste entstand zwischen 1903 und 1927 eine rund 1,3 Kilometer lange Schutzmauer; 1969 wurde die Lange Anna als Naturdenkmal ausgewiesen.
Darauf lohnt sich ein Blick
Neben den roten Buntsandsteinschichten fallen je nach Jahreszeit Basstölpel, Dreizehenmöwen, Eissturmvögel und Trottellummen am Felsen auf.
Praktische Informationen
Hier findest du Lange Anna
Lange Anna
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