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Fotografiert vom Joggel
Garten

Chinesischer Garten Stuttgart

Steine, Wasser, Pflanzen und Pavillons bilden im Qingyin-Garten eine idealisierte Landschaft im Kleinformat. Seine Hanglage verbindet südchinesische Gartengestaltung mit einem weiten Blick über den Stuttgarter Talkessel.
Der Garten ist als abgeschlossener Mikrokosmos angelegt: Felsschichtungen stehen für Gebirge, der Teich für das Meer und die Pflanzen für die natürliche Vegetation. Pavillons mit hochgezogenen Dachenden, eine Halle, Kalligrafien und sorgfältig gepflasterte Wege folgen dem Vorbild südchinesischer Gartenkunst. Der Name Qingyin bedeutet „Garten der schönen Melodie“ und bezieht sich auf das Zusammenspiel von Berg und Wasser, das ein kleiner Wasserfall hörbar aufgreift. Außerhalb der Gartenmauer öffnet sich die Anlage zu einem Aussichtspunkt über den Stuttgarter Talkessel.

Was dieses Objekt besonders macht

Die ummauerte Anlage verbindet Gartenarchitektur, Landschaftsbilder, Dichtung und chinesische Kalligrafie. Ein Yin-und-Yang-Mosaik am Eingang verweist auf die Gegensätze, die in der Gestaltung zusammengeführt werden: Stein und Wasser, Härte und Weichheit, Werden und Vergehen.

Geschichtlicher Hintergrund

Der Qingyin-Garten entstand 1993 als Nationengarten der Internationalen Gartenbauausstellung im Rosensteinpark. Nach der Ausstellung wurde er demontiert und eingelagert, bevor er 1997 an der Ecke Birkenwaldstraße und Panoramastraße neu aufgebaut wurde. Seit 2007 gehört die Anlage dem Verschönerungsverein Stuttgart.

Darauf lohnt sich ein Blick

Achte auf das Yin-und-Yang-Mosaik am Eingang, die chinesischen Schrifttafeln, den Wasserfall über den Felsschichtungen und die gezielt gerahmten Durchblicke zwischen Mauern, Pflanzen und Pavillons.

Praktische Informationen

Aufenthaltsdauer

30 Min.

Hier findest du Chinesischer Garten Stuttgart

Chinesischer Garten, Stuttgart

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