
Bahnhof
Bahnhof von Fürth
Fürth (Bayern) Hauptbahnhof ist der zentrale Eisenbahnknoten der Stadt Fürth im Verkehrsraum Nürnberg/Fürth/Erlangen. Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude aus Sandstein (Errichtung 1863/64) prägt die städtebauliche Mobilitätsinfrastruktur.
Durchgangsbahnhof und regionaler Verkehrsknoten, der Regional‑ und S‑Bahn‑Verkehre bündelt und als Umsteigepunkt zur U‑Bahn (U1) sowie zum städtischen Busnetz dient. Das Empfangsgebäude ist ein dreigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Walmdach und flachgiebeligem Mittelrisalit; anlagenbezogen existieren Bahnsteigüberdachungen mit historischen Stützen und ein Bahnsteigtunnel mit Eisenträgerkonstruktion. Betreiberseitig ist der Bahnhof unter der Betriebsstellennummer/IBNR 8000114 geführt.
Was dieses Objekt besonders macht
Empfangsgebäude nach Entwurf von Eduard Rüber (Errichtung 1863/64) in Sandsteinquadern; unter Denkmalschutz (Akten‑Nr. D‑5‑63‑000‑90). Erhaltene gusseiserne Perrondachstützen und die frühe Eisenträgerkonstruktion des Tunnels sind technisch und bauhistorisch bemerkenswert.
Geschichtlicher Hintergrund
Entwicklung im Kontext der Ludwigseisenbahn und des regionalen Streckennetzes des 19. Jahrhunderts; Empfangsgebäude errichtet 1863/64 (Entwurf Eduard Rüber). Anfang des 20. Jahrhunderts Ergänzungen: Pavillons um 1902/03–1904, Bahnsteigtunnel mit Eisenträgern 1909; Schalterhallen‑Vorbau 1914. Gebäude und zugehörige Bauteile sind in der Baudenkmalliste des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege verzeichnet.
Darauf lohnt sich ein Blick
Sandsteinquaderfassade mit Rustizierung, Mittelrisalit, Walmdach; dreibogiger Schalterhallen‑Vorbau (1914); seitliche Pavillons (um 1902–1904); gusseiserne Perrondachstützen an den Bahnsteigen; Bahnsteigtunnel mit Eisenträgerkonstruktion.
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Fürth, BY, Deutschland
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