Fünf Gründe für eine New-York-Reise im Januar oder Februar

Schnee auf der Brooklyn Bridge (Foto: Jochen Enderlin)

New York im Sommer – ein Traum und zur Adventszeit erst Recht. Aber schon mal überlegt, im Januar oder Februar nach New York zu gehen? Es gibt gute Gründe, genau das sich mal zu überlegen …

1. Man hat die Stadt quasi für sich alleine

Januar und Februar sind so gar keine Reisemonate, zumindest wenn es um Städtereisen geht. Eigentlich ja auch logisch: Viele haben über Weihnachten und Neujahr Urlaub und wenn man im Januar verreist, dann höchstens zum Skifahren. Aber nicht nach New York. Bereits in der ersten Januar Woche hat man das Gefühl, die Stadt ist quasi ausgestorben. Keine lange Schlangen, um in Museen zu kommen oder auf einen der Wolkenkratzer. So gut wie kein Gedränge auf dem Times Square und die Parks kann man auch mal genießen, ohne von irgendeinem fotowütigem Touristen zur Seite geschoben zu werden.

2. Man kann sich Zeit für die Stadt nehmen, weil Hotelpreise am niedrigsten sind

Das hängt schon ein bisschen mit dem ersten Punkt zusammen. Die Kapazitäten in New Yorks Hotels sind für die Hochsaison ausgelegt. Ich habe es selten erlebt, dass die Stadt wirklich ausgebucht ist – vielleicht über Thanks Givings am Wochenende – da könnte es etwas knapp werden. Das ist aber auch das Wochenende, an dem zu den vielen ausländischen Touristen auch noch die amerikanischen Touristen dazu kommen. Im Januar und Februar steht quasi alles leer – und das wirkt sich auch auf die Preise aus. Plötzlich werden Hotels bezahlbar, die man sich sonst nie leisten könnte. Oder anders ausgedrückt: Im Sommer zahle ich für eine viertägige New-York-Reise so viel, wie im Januar oder Februar für 10 Tage. Und keine Sorge – es wird einem auch bei 10 Tagen New York nicht langweilig. Vielmehr muss man nicht von einer Sehenswürdigkeit zur anderen hetzen, sondern kann sich auch mal etwas Zeit nehmen, um vielleicht auch einfach mal durch die Stadt zu laufen. Ganz ehrlich das lohnt sich!

Kann man im Winter nach New York gehen?

3. NYC Must-See-Week

Und auch dieser Punkt hat etwas mit den 1. Punkt zu tun. Denn keine Schlangen vor den Museen und Sehenswürdigkeiten ist zum einen angenehm für den Besucher, zum anderen aber auch unangenehm für die Kasse. Deshalb gibt es gerade im Januar und Februar lässige Rabatt-Aktionen, um doch Menschen in die Sehenswürdigkeiten zu locken. Die „NYC Must-See Week“ ist so eine Aktion. Ende Januar bis Anfang Februar bekommt man bei vielen Sehenswürdigkeiten oder Attraktionen zwei Tickets zum Preis von einem bzw. wenn man alleine ist einen 50 % Preisnachlass. Und das kann sich echt lohnen, wenn man überlegt, dass der Standardpreis für viele Attraktionen um die 30 $ liegt.

4. New York im Schnee ist einfach ein Traum

Man muss Schnee nicht mögen. Ich versteh das schon. Aber New York wird man lieben. Denn der Schnee verleiht der Stadt einen ganz eigenen Charme. Wenn plötzlich keine Autos mehr fahren und manch ein New Yorker kurzerhand den Broadway zur Langlaufloipe macht. Wenn plötzlich der ganze Lärm durch den Schnee verschluckt wird und alles einfach etwas langsamer wird. Und das gute – als Besucher hat man damit ja keinen Stress. Man hat keine Termine.

5. Im Winter ist das Licht besonders

Blöder Grund – hängt vielleicht mit meinem Hobby des Fotografierens zusammen. Aber in den Wintermonaten ist das Licht wirklich besonders. Die Sonne schneit anders durch die Häuserschluchten und vor allem die langen Schatten, die es durch die tiefe stehende Sonne gibt, macht die Stadt optisch viel reizvoller als im Sommer. Dazu kommt noch, dass es im Winter weniger Verdunstung gibt, d. h. die Sicht auf die Skyline ist ungetrübt.

Ich liebe New York und ich liebe es zu fotografieren. Und das sind meine Themen.

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Der Joggel

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